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Audi-Efficient-Challenge

Von Hagstad nach Mo i Rana

Audi Efficient Challenge Foto: Audi 14 Bilder

Auf dem ersten Trip kamen die 20 Audi-Modelle im Rahmen der Efficiency Challenge A to B auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,4 Liter pro 100 Kilometer, der A3 1.6 TDI schaffte sogar nur 3,5 Liter pro 100 km. Lassen sich diese Werte auf der zweiten Tour von Hagstad nach Mi i Rana noch unterbieten?

24.09.2009 Birgit Priemer

Der zweite Tag beginnt, wie der erste aufgehört hat: Regen, soweit das Auge reicht. Die ersten Kilometer aus Hagstad heraus sind mühsam. Dichter Verkehr, viele Ampeln - der Audi A4 2.0 TDI e, mit dem wir heute unterwegs sind, ist zunächst einmal weit von der angepeilten Werksangabe entfernt.

Für lustvolles Arbeiten fehlt dem Audi A4 2.0 TDI e die Wärme

Mit 4,6 Liter pro 100 Kilometer soll sich der 136 PS starke Common-Rail-Diesel bescheiden, doch während der Motor im kalten Norwegen noch mühsam damit beschäftigt ist, auf Betriebstemperatur zu kommen und auch die Start-Stopp-Automatik signalisiert, dass ihr wärmere Temperaturen für lustvolles Arbeiten fehlen, liegen die Verbrauchswerte deutlich über sieben Liter.

Nach spektakulärer Wellenfahrt zickt der Audi A4: 5,1 Liter / 100 Kilometer

Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit, für die heutige 440 Kilometer lange Etappe mit 62 km/h angegeben, ist noch lange nicht erreicht. Erst eineinhalb Stunden später macht sich ein Silberstreif am Horizont breit. Kurz vor der Fährstation in Lødingen erreichen wir nach 70 Kilometer Fahrstrecke erstmals einen Wert unter fünf Liter. Es folgt die Überfahrt von den Lofoten auf das norwegische Festland - mit Wellenbrechern, die mehrere Meter hoch über der Fähre zusammenschlagen. Der A4 (zum Test Audi A4 2.0 TDI e) nimmt diesen Angriff der Naturgewalten übel: Als wir vom Schiff runterrollen, liegt er wieder bei 5,1 Liter.

Nur wer ständig das Gaspedal streichelt wird Sparweltmeister

Es ist schon eine zähe Angelegenheit, Sparweltmeister zu werden. Wer nicht ständig das Gaspedal streichelt, sich bemüht, im sechsten Gang zu bleiben und damit Drehzahlen um die 1.100/min akzeptiert, der hat keine Chance in diesem Wettbewerb. Nehmerqualitäten sind gefragt: Setzte gestern noch ein Nissan Sunny zum Überholvorgang an, sind es heute ganze Lkw. Einer nach dem anderen.

Nördlicher Polarkreis: Hier frieren auch die Bären

Wir nähern uns dem nördlichen Polarkreis, die Landschaft wandelt sich in ein Hochplateau, wo auf den Bergen um die 1.000 Meter noch der Schnee vom letzten Winter liegt. Regen, fünf Grad, in dieser Gegend dürften im Winter sogar die Bären frieren. Der Audi A4 dreht seine Runden, wobei die Unterschiede zum 99 g-A3 von gestern in diesem niedrigen Geschwindigkeitsbereich gegen Null tendieren. Keiner kann richtig den Reiz seines Drehmoments ausspielen.

Tagessieg? Mit 4,6 Liter?

Da muss sich der Fahrer schon an den niedrigen Momentananzeigen um die zwei, drei Liter pro 100 Kilometer für eine Mittelklasselimousine ergötzen, um Spaß zu empfinden. 4,6 Liter sind es am Ende, was in diesem Fall nicht für einen Tagessieg reicht. Noch schlimmer: Der A3, den wir gestern noch mit 3,5 Liter pro 100 Kilometer bewegt haben, schafft es heute auf 3,2 Liter, der Flottenverbrauch erhöht sich dagegen ganz leicht auf 6,5 Liter. Bleibt die Hoffnung, dass wir morgen mit dem Audi A5 2.0 Sportback neue Bestmarken setzen. Sicher ist das nicht. Fest steht nur, dass es wieder regnen wird.

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