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Neuer Audi Technik-Vorstand

Peter Mertens folgt auf Stefan Knirsch

Peter Mertens Foto: Audi

Audis Technik-Vorstand Stefan Knirsch hatte Ende September nach nur neun Monaten das Unternehmen verlassen. Auch seine Vorgänger wechselten ebenfalls in schneller Folge. Jetzt übernimmt Peter Mertens das Ressort.

24.11.2016 auto motor und sport 2 Kommentare

Peter Mertens wird neuer Audi Technik-Vorstand. Der 1961 geborene Mertens war zuletzt bei Volvo für Forschung und Entwicklung zuständig. Der gelernte Werkzeugmacher und studierte Produktionstechniker begann seine Autokarriere bei Mercedes, wechselte dann zu Opel, GM und Jaguar/Land Rover. Seit März 2011 war er Senior Vice President Research and Development der Volvo Car Corporation.

Audi bestätigt, Knirsch geht

Audi hatte am Montag (26.9.2016) bestätigt, dass Stefan Knirsch mit sofortiger Wirkung sein Amt als Vorstand Technische Entwicklung aufgibt und das Unternehmen verlässt – im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Knirsch hatte die Nachfolge von Ulrich Hackenberg angetreten, der ebenfalls wegen der Abgas-Affäre gehen musste. Mit Knirsch wollte Audi-Chef Stadler durchstarten.

Der Ingenieur war 1990 bis 1996 bei Audi, wechselte dann zu Porsche. Dort stieg er zum Leiter Grundmotorenentwicklung auf. 2010 ging Knirsch zu Pierburg, wo er Chef der KSPG Division Mechatronics wurde. Ende 2013 kehrte er zu Audi zurück, um die Leitung der Motorenentwicklung zu übernehmen.

Mitte 2015 verließ er Audi wieder, kehrte aber schon zum 1. Januar 2016 als Vorstand Technische Entwicklung zurück. Audi-Chef Stadler ließ sich in der Pressemitteilung zu Knirschs Berufung so zitieren: „Stefan Knirsch ist mit dem Konzern und der Technischen Entwicklung von Audi gut vertraut. Wir kennen ihn als kreativen und visionären Macher. Mit ihm werden wir gerade in dieser fordernden Situation durchstarten.”

In einem Interview mit der Audi-Homepage erklärte Knirsch 2014, was ihn an der Motorenentwicklung bei Audi so reizt: „Die Kunden von Audi erwarten von ihren Autos hohe Leistung und überlegene Dynamik zusammen mit niedrigem Verbrauch. Diese scheinbaren Zielkonflikte sind im Premiumsegment besonders stark ausgeprägt – umso spannender ist es, sie zu lösen.“

Knirsch war auf Ulrich Hackenberg gefolgt, der Ende 2015 wegen des Abgasskandals gehen musste. Hackenberg hatte wiederum keine zwei Jahre zuvor Wolfgang Dürheimer abgelöst, der nur neun Monate Entwicklungsvorstand war. Der Vorgänger von Dürheimer, Michael Dick, war 2012 in Ruhestand gegangen.

Neuester Kommentar

Bin mal gespannt ob wir hier auch noch Kommentare haben warden wie "die Chinesen von Volvo"...
Denke mal dass der Thomas Ingenlath sowie Axel Mashka, David Pansinger usw. von Volvo Cars es nicht gemocht haben als Chinesen bezeichnet zu warden :P

Oxnard Montalvo 25. November 2016, 10:45 Uhr
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