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Audi-Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer

Audi-Baureihen werden sich stärker unterscheiden

Wolfgang Dürheimer, Porsche-Entwicklungsvorstand Foto: Porsche 28 Bilder

Der seit September amtierende Audi-Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer sieht Verbesserungsmöglichkeiten beim Audi-Design und hat sich zum Ziel gesetzt, dass sich die Audi-Baureihen optisch stärker unterscheiden. 

27.12.2012 auto motor und sport

Zwar sei Audi in vielen Bereichen Benchmark. Aber: "Ich höre wahrnehmbare Kritik aus manchen Märkten und sehe uns bei einigen Modellen noch nicht am Ziel", sagte Dürheimer im Interview mit auto motor und sport. Zwar lobt Dürheimer einige Modelle als "absolute Hingucker", in der "Anmutungs- und Ausführungsqualität des Exterieur-Design" und in der "Präzision des Gesamteindrucks" sei Audi Benchmark.

Audi A8 soll sich vom A4 deutlich unterscheiden

Und doch müsse sich Audi im Design verbessern. "In der Zukunft werde ich gemeinsam mit unseren Designern darauf einwirken, die Gesichter der verschiedenen Modellreihen noch stärker zu differenzieren. Der Kunde eines A8 soll künftig Details an seinem Auto finden, die sich von A4 und A6 markant unterscheiden", so Dürheimer.

Dabei fordert er von seinen Designer ausdrücklich Mut. "Die Zielsetzung lautet: mit noch größeren Schritten voran, mehr Mut zu neuen Linien." Allerdings bleibe es beim gemeinsamen Audi-Markengesicht. "Aber ich bin auch ein Familienmensch, und den Audi-Gesichtern der Zukunft wird man ihre Familienzugehörigkeit eindeutig und unverwechselbar ansehen."

Beim Innendesign will Dürheimer seine Erfahrungen als Chef der VW-Nobelmarken Bentley und Bugatti einbringen. "Die Kunst für mich besteht darin, den bestehenden Vorsprung weiter auszubauen. Da hilft mir sicher auch meine Erfahrung von Bentley. Was Hochwertigkeit, Leder, Holz und die Verarbeitung im Detail angeht, kann Audi von Bentley lernen."

Audi künftig auch mit Dreizylinder-Motoren

Bei der Motortechnik legt Dürheimer den Schwerpunkt auf noch sparsamere Motoren. "Bei den CO2-Emissionen und im Verbrauch einiger Modelle sehe ich noch Aufholbedarf", so Dürheimer, der deshalb auch den Dreizylinder zum Einsatz bringen will. "Das ist eine Zylinderzahl, mit der wir uns intensiv beschäftigen, und ich gehe davon aus, dass es künftig auch Audi-Modelle damit geben wird. Der Dreizylinder ist ein klassischer Vertreter der Downsizing-Technologie, weniger innere Reibung, geringere Zylinderzahl, und er führt unweigerlich zu geringerem Kraftstoffverbrauch und weniger CO2-Emissionen."

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