Für das laufende Jahr bekräftigte Audi-Chef Rupert Stadler in einem Interview mit dem Magazin "Automobil-Produktion" die Prognose von 1.000 verkauften Audis auf dem Subkontinent. 2007 hatte Audi lediglich 350 Wagen verkauft.
Grund für den Optimismus sei zum einen die insgesamt gute Marktentwicklung in Indien, sagte ein Sprecher des Unternehmens. So bilde sich dort derzeit eine gehobene Mittelschicht aus. Zudem baue Audi seit dem Markteintritt in Indien im März 2007 sein Händlernetz weiter aus. Bis Ende des Jahres soll es in zwölf Städten ein Audi-Autohaus geben, derzeit seien es sieben, erläuterte der Sprecher.
Weniger gut sieht es laut Stadler auf dem US-Markt aus, wo der Absatz im ersten Halbjahr 2008 insgesamt zurückgegangen sei. Audi hatte im "Handelsblatt" angekündigt, erst im kommenden Jahr über eine eigene Fertigung in den USA zu entscheiden. Dabei stehe ein eigenes Werk ebenso zur Diskussion wie eine gemeinsame Fertigung mit Volkswagen in dem geplanten US-Werk der Wolfsburger.
Mehr über:
Audi




