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Audi Mileage

Pugmeister wieder unterwegs

Foto: Audi 118 Bilder

auto motor und sport-Weltenbummler Yörn Pugmeister alias Facettenauge ist wieder unterwegs. Diesmal geht es mit Audi auf der Audi-Mileage-Tour vom 6.10. bis zum 19.10. quer durch die USA. Was er auf der Reise erlebt, lesen Sie in seinem täglichen Blog auf auto-motor-und-sport.de

01.10.2008 Yörn Pugmeister

„Geh’ nach Westen, junger Mann.“ Während sich die Amerikaner noch kräftig drüber hakeln, wer denn wohl Autor dieser epochalen Aufforderung sei, ob es Horace Greely 1850 war oder John Babson Soule aus Indiana anno 1851 – Facettenauge kümmert sich nicht um den Urheber dieses Quotes. Yörn Pugmeister folgt lediglich diesem schönen Ratschlag und macht sich auf. Nach Westen. Logisch, wird ja so im Spruch verlangt. Und nach Osten ist er ja oft genug gefahren, von Paris nach Peking und von Moskau nach Ulaan Baator.

Diesmal also geht’s in die USA. Einmal quer über die ganze Breite des nordamerikanischen Kontinents, von New York nach Los Angeles. 7.700 Kilometer in 13 Fahr-Tagen.

Seinem Naturell nach hätte FA – bleiben wir gleich mal bei dieser Abkürzung für’s Facettenauge – diese Tour am liebsten mit ’nem Planwagen gemacht, mit John Wayne links und ’ner Winchester rechts auf dem Bock. Richtig mit Staub und sechs, acht Monate auf Achse. Da alle Prärien aber geteert sind, fiel das flach.

Auch ein Plätzchen in einem Wagon der Central Pacific Railroad oder der Union Pacific hätte ihm gut gefallen, zur Not sogar ein Bremserhäuschen eines Frachtzuges, so als Hobo à la Jack Kerouac. Auch wochenlang, taram, taram, taramtamtam.

Audi statt Planwagen

Aber Audi hatte ein Einsehen, hat’s FA nun mächtig bequem gemacht: Er reist in einem komfortablen Audi Q5, angetrieben von einem Dieselmotor, geheizt, gut gefedert, mit einem eingebauten Navigationssystem von A nach B und C und D. Dass er natürlich die treue Uschi, seinen tomtom-Navigator der Ostreisen, auch an Bord hat ist so selbstverständlich wie ein zweites Reserverad. Das sicher nicht gebraucht werden wird, denn der große Zug nach Westen, der Audi Mileage Marathon, führt nur über bestens gebahnte Wege. In vier, Waves genannten, Etappen.

FA fährt nicht ganz allein – er ist Teil eines regelrechten Audi-Schwarms: Insgesamt 184 Personen in nicht weniger als 23 Audi TDI-Mobilen rollen durch insgesamt 17 der 50 Bundesstaaten. Natürlich, nicht alle auf einmal: Man wechselt sich ab in den Wagen, in den Q5 und Q7, in den A3 und A4. Spuren wird die Karawane dabei nicht hinterlassen wie einst die Räder der Planwagen auf dem Weg nach Westen. Die Audi-Wagen werden angetrieben vom saubersten Dieselmotor der Welt und dürften, dank geringer Verbräuche und Leichtlaufreifen von Michelin, auch die Shell-Tankstellen nicht allzu oft anlaufen.

Nun ja, FA soll’s recht sein, wenn wenig Tankstopps anfallen – er rollt sowieso viel lieber. Dafür, dass er sich nicht ganz so einsam fühlt in den Weiten werden sicher auch seine Beifahrer sorgen: Kollegen von den auto motor und sport-Schwesterzeitschriften aus Portugal, Spanien, Frankreich und Polen werden als Co-Piloten dabei sein. Und gefälligst ebenso staunen wie FA über das Capitol in Washington, die Brücken in Cleveland, die Skyline von Chicago und das Haus von Elvis selig in Memphis.

Wem derlei Highlights nicht genügen, der muss nur warten: Dallas und Denver werden angefahren, das Monument Valley und der Grand Canyon, der Yosemite Nationalpark und – nach einem Besuch der Rennstrecke von Laguna Seca – auch die kalifornische Küste bis hinab nach Los Angeles.

FA hat sich viel vorgenommen – vor allem in Richtung Disziplin. Die unsäglich-unseligen Tempolimits in den Staaten schrecken ihn ebenso wie die schreckerregende Allgegenwart von Sheriffs, Hilfssheriffs, Cops, Bullen – und das FBI wird sicher auch nicht weit sein, wenn das Büro erst erlauscht hat, dass FA in der Gegend sei. Und eins ist sicher: Diese Agenten kann man dann nicht mehr mit grauen Flanellhosen, Rallye – Mützchen und kleinen Banknoten umstimmen – da klickt’s sofort an den Handgelenken.

Vielleicht sollte ich mir am Startort in New York gleich ’nen kräftigen Seitenschneider anschaffen.....



Ab November gibt es den ausführlichen Reisebericht mit vielen Bildern als Buch „Audi Mileage Marathon USA“.

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