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Audi-Neuheiten bis 2016: Das Heer der Ringe

Zurück zu alter Stärke, wenn es um den Marken-Claim "Vorsprung durch Technik" geht – so lautet die Audi-Devise. Damit verbunden ist ein Modellfeuerwerk mit dem Fokus auf Sportwagen und SUV. Wir zeigen die Audi-Neuheiten bis 2016.

Es gibt kaum einen anderen Rennfahrer, der mit seinen Sprüchen die Sache derart auf den Punkt bringen kann wie Rallye-Legende Walter Röhrl: "Auf einen Audi Quattro kannst du einen dressierten Affen setzen, der gewinnt auch." Wer sich nun angesprochen fühlt, der darf sich in Vorfreude üben – der Quattro-Gedanke wird bei Audi wieder erneuert.

Quattro-Coupé auf verkürzter Audi A6-Plattform

Was auf der IAA noch als Showcar zu sehen war, soll spätestens bis 2015 in den Handel gehen, allerdings nicht als 700 PS starker Plug-in-Hybrid. Unter der Leitung des neuen Entwicklungschefs Ulrich Hackenberg, der dieses Amt vor seiner Station bei VW schon einmal bei Audi ausgeführt hat, soll die Sache volksnäher gestaltet werden. Die Gedanken gehen weg von einer limitierten Kleinserie im Preisbereich von 250.000 Euro hin zu einem schicken, sehr sportlichen Coupé auf einer verkürzten A6-Plattform, das mit unterschiedlichen Motoren angeboten werden soll – in Anlehnung an die Tradition auch mit einem 2,5-Liter-Fünfzylinder, der analog zum RS Q3 mindestens 310 PS entwickelt. Wobei das Spektrum auch weiter reichen könnte: Denkbar sind Ausbaustufen mit 340 und 360 PS, wie wir sie aus dem aktuellen TT kennen. Dann könnte der Quattro, der zurzeit den Arbeitstitel R5 trägt, gründlich im Revier eines Porsche 911 wildern.

Das Design will Hackenberg noch einmal schärfen – offenbar war er mit den Entwürfen, die noch unter dem zum Jahreswechsel zu Italdesign Giugiaro nach Italien wechselnden Designchef Wolfgang Egger entstanden, unzufrieden.

Audi R5 mit R8-Grill und A8-Matrix-Technik

Eine Revolution ist trotzdem nicht zu erwarten. Als Sportmodell orientiert sich der Quattro im Bereich des Grills am Look des R8, die Scheinwerfer verfügen über die Matrix-Technik des A8. Wichtig ist eine clevere Mischung aus Aluminium und Carbon, um das Gewicht des Sportlers in Grenzen zu halten. Denn sonst hätte selbst ein noch so gut dressierter Affe Probleme, gegen die leichtfüßige Konkurrenz zu gewinnen.

Audi bemüht aber nicht nur beim Thema Sportwagen traditionelle Werte. Sparmodelle gab es bei der Marke, als Sparen noch gar nicht so populär war – in Form des A2. Eine Neuauflage scheint vom Tisch, stattdessen tendiert man bei Audi zu einem weiteren SUV unterhalb des Q3. Doch das ist noch Zukunftsmusik.
Anders der City-SUV Q1, der ab 2016 in Ingolstadt vom Band rollt. Er basiert auf dem A3, kommt mit Front- und Allradantrieb und wird auch mit dem verbrauchsgünstigen 1.2 TFSI (ab 122 PS) zu haben sein.

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VW Up als Sparmobil mit XL1-Antriebsstrang

Die Rolle des echten Sparmobils soll statt dem A2 ein kleiner Audi auf VW Up-Basis spielen. Er übernimmt den Antriebsstrang des VW XL1, kombiniert also einen Zweizylinder-Diesel mit einem E-Motor und bringt es so auf eine Systemleistung von 75 PS und 215 Newtonmeter Drehmoment. Der Kraftstoffverbrauch soll sich mit 1,1 Liter Diesel auf 100 km bescheiden, die rein elektrische Reichweite auf 50 Kilometer belaufen.

Damit hätte Audi eine attraktive Alternative zum BMW i3 zu bieten, der ja ebenfalls als Viersitzer ausgelegt ist. Unter Hackenberg zeichnet sich auch ab, dass das Van-Segment nicht einfach so BMW und Mercedes überlassen werden soll. Der 2er Active Tourer zeigt schließlich, wie attraktiv ein Raumkonzept gestaltet werden kann. Eine Audi-Antwort auf Touran-Basis wird deshalb aktuell geprüft und könnte bis 2016 spruchreif sein. Spurhalte- und Spurwechselassistent zählen dann genauso zum Angebot wie ein City-Bremsassistent, der im Geschwindigkeitsbereich bis 65 km/h komplett herunterbremsen kann, um Auffahrunfälle zu verhindern.

Neuer Audi A4 wird deutlich leichter

Ein Jahr davor geht der A4 in den Verkauf, der nach Willen von Audi-Vorstandschef Rupert Stadler (zum Interview) vor allem in puncto Effizienz neue Bestwerte setzen soll. Deshalb verliert das Modell rund 80 Kilogramm Gewicht, soll etwa 20 Prozent sparsamer werden. Eine Variante soll einen CO2-Ausstoß von unter 100 g/km schaffen. Gegen die neue C-Klasse, die schon Anfang 2014 auf den Markt kommt, dürfte es der Audi technologisch trotzdem schwer haben. Extras wie eine Stereokamera, die das Vorfeld des Autos überwacht, gibt es bei Audi noch nicht. Immerhin: Eine Einparkautomatik nimmt dem Fahrer das mitunter nervige Rangieren in engen Parklücken ab. Auch die Funktionalität des Kombis wird deutlich verbessert: Die Rücksitzbank lässt sich nicht mehr im Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel umlegen, bei der neuen Generation funktioniert das in den drei Stufen 40:20:40.

Audis wahrer Technologieträger in Sachen Assistenzsysteme wird die nächste Generation des Q7, der als Neuentwicklung um 300 Kilogramm abspeckt und auch als Plug-in-Hybrid lieferbar sein wird. Marktstart: 2015. Eines der Lieblingsprojekte von Chefentwickler Ulrich Hackenberg ist übrigens seit Jahren ein kleiner Mittelmotor-Roadster als Mazda MX-5-Konkurrent. Oft gerechnet, immer wieder verworfen, aber selbst als Porsche-Ableger eine interessante Option. Wer Audi-Chef Rupert Stadler darauf anspricht, bekommt keine direkte Antwort – aber ein wohlwollendes Lächeln im Gesicht.

Birgit Priemer
Von am 27. Dezember 2013
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