Audi Q3 auf der IAA: Das ist der neue Kompakt-SUV

Audi Q3

Der neue Audi Q3 startet im Juni zu Preisen ab 29.900 Euro in den Handel. Zur Wahl stehen zwei TFSI-Triebwerke und ein TDI-Motor.

Später folgt dann mit dem Audi Q3 2.0 TDI der Basis-Diesel mit 140 PS und Frontantrieb. Er soll sich im Schnitt mit rund 5,2 Litern auf 100 Kilometer begnügen. Zum Marktstart im Juni stehen für den Audi Q3 jedoch zunächst zwei Benziner und ein Dieselmotor mit jeweils vier Zylindern, zwei Litern Hubraum und Direkteinspritzung zur Wahl.

Der Basisbenziner mit Turboaufladung leistet im Audi Q3 2.0 TFSI 170 PS und überträgt seine Kraft über eine hydraulische Lamellenkupplung an alle vier Räder. Darüber rangiert die 211 PS starke Top-Version, die serienmäßig ebenfalls über Allradantrieb verfügt und den Q3 in 6,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Audi bei 230 km/h.

Audi Q3-Topversionen mit Allrad und S tronic

Wer nicht auf den Basisdiesel warten möchte, kann bereits ab Juni zum 177 PS starken Audi Q3 2.0 TDI greifen. Er verfügt serienmäßig über Allradantrieb sowie über das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic. Letzteres wechselt auch im 211 PS starken 2.0 TFSI serienmäßig die Gänge.

In Verbindung mit dem optionalen Fahrdynamiksystem Audi drive select steht hier neben den Fahrprogrammen Comfort, Auto und Dynamic auch der so genannte Efficiency-Modus zur Wahl:  Die S-Tronic öffnet im Schubbetrieb die Kupplung, wodurch der Audi Q3, der auf der IAA zu sehen ist, frei rollen kann. Dadurch soll der Verbrauch des Kompakt-SUV sinken. Auch die Klimaanlage und der Tempomat sollen im Efficiency-Modus durch eine verbrauchsoptimierte Steuerung ihren Teil zum schonenden Umgang mit den fossilen Brennstoffen beitragen. Neben der individuellen Anpassung des Motormanagements kann der Fahrer mit Hilfe der vier Fahrprogramme zwischen verschiedenen Fahrwerksabstimmungen wählen, sofern die gleichfalls aufpreispflichtigen adaptiven Dämpfer an Bord sind.

Kleine Benziner und Diesel mit manuellem Sechsganggetriebe

Im Unterschied zur jeweils stärksten Benziner- und Dieselversion sind der 170 PS starke 2.0 TFSI Quattro und der 2.0 TDI mit 140 PS an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Allen Modellen gemein ist ein System zu Rekuperation sowie ein Start-Stopp-System. Wie bereits bei anderen Konzernmodellen kommt auch im Audi Q3 eine elektronische Quersperre zum Einsatz, welche die Traktion durch gezielte Bremseingriffe an einzelnen Rädern optimieren soll. Gegen Aufpreis ist zum Marktstart ein Anfahrassistent lieferbar.

Später kann für die Fahrt ins Gelände überdies ein Bergabfahrassistent geordert werden. Ausflüge abseits befestigter Straßen sollen mit dem Audi Q3 dank einer Bodenfreiheit von 17 Zentimetern kein Problem darstellen. Für Offroad-Fans bieten die Ingolstädter auf Wunsch das Optikpaket Offroad Audi exklusive, sportlich orientierte Fahrer können zum S-Line-Exterieurpaket greifen.

Serienmäßig rollt der Audi Q3 auf 16-Zoll Felgen mit rollwiderstandsoptimierten Reifen der Dimension 215/65. Die Radkästen der stärkeren Benzin- und Dieselmodelle zieren 17-Zöller. 

Google Earth weist den Weg

Technisch punktet der Audi Q3 zudem mit zahlreichen aufpreispflichtigen Assistenzsystemen wie Spurhalte- und Totwinkel-Warner, Tempolimitanzeige sowie diversen Einpark-Assistenten. Außerdem wurde das MMI verfeinert, mit dem unter anderem das Multimedia-Programm gesteuert wird. Ein internetbasiertes Navigationssystem mit Google Earth-Daten weist den Weg, der auch mal abseits asphaltierter Straßen liegen kann.

Im Vergleich zum Konzernbruder VW Tiguan fällt der Audi Q3 mit 4,39 Metern um vier Zentimeter kürzer aus, ist jedoch rund 2.000 Euro teurer. Bis zum größeren Bruder Audi Q5 ist der Abstand jedoch erheblich. Dieser kommt auf gut 20 Zentimeter mehr Länge und einen rund 7.000 Euro höheren Grundpreis.

Positioniert ist der Audi Q3 klar gegen den BMW X1 und den kommenden Mercedes BLK. Damit wird auch der Audi Q3 mit einem Basispreis um die 29.500 Euro antreten. Klar ist auch schon seit langem, dass der Audi Q3 in Spanien im Werk Martorell gefertigt werden wird. Der kleine SUV soll in den Werkshallen von VW-Konzernschwester Seat zusammengeschraubt werden.

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Autoren: Manuel Dohr, Holger Wittich

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