Audi ergänzt den 3,6 Liter großen Benzin-Direkteinspritzer mit 280 PS und 375 Nm mit einem Elektromotor mit 34 kW und 275 Nm.
Der Elektromotor bewegt den 2,5 Tonnen schweren Geländewagen beim Rangieren oder im Stadtverkehr nach Angaben von Entwickler Martin Werner teilweise ganz ohne Hilfe des Benziners und unterstützt diesen sonst beim starken Beschleunigen. Beim Bremsen soll zudem Energie zurückgewonnen und in einer Nickel-Metallhybrid-Batterie gespeichert werden. Diese ist in der Reserveradmulde untergebracht.
Obwohl der Hybrid-Q7 40 Kilogramm mehr wiegt, verbessern sich laut Werner die Leistungsdaten gegenüber dem konventionellen Fahrzeug: So verkürze sich der Sprint von Null auf 100 km/h um knapp eine auf 7,6 Sekunden. Gleichzeitig geht der Verbrauch zurück: Er sinkt laut Audi von 12,7 auf 9,9 Liter, was einem Rückgang der CO2-Belastung von 231 auf 204 Gramm pro Kilometer entspricht.
Der Elektroantrieb füllt mit einer speziellen Kupplung ein Scheibenelement, das zwischen dem konventionellen Motor und dem Getriebe integriert wird. Dieses Konzept soll auch den Einsatz in anderen Baureihen ermöglichen, der fest geplant sei. Welche weiteren Hybrid-Modelle es künftig geben wird, sagte Audi allerdings noch nicht.






