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Audi R-Zéro

Watt´n Brett

Foto: Franck Levivier 27 Bilder

Im Zeichen steigender Benzinpreise und zunehmender Umweltverschmutzung haben drei französische Designstudenten Audi einen neuen Supersportwagen mit Elektroantrieb auf den Leib geschneidert - den Audi R-Zéro mit der Anmutung eines Audi TT und der Leistung eines Bugatti Veyron.

27.06.2006

Rückgrat des Zéro ist ein großes Tunnelelement das nicht nur die Achsen miteinander verbindet, sondern auch die Luftführung in und am Auto steuert. Daran angelenkt werden die Räder an liegenden Federbeinen geführt.

1.092 PS Leistung und 2,2 Tonnen Gewicht

Den Antrieb des Zéro übernehmen vier Radnaben-Elektromotoren, die es zusammen auf eine Leistung von 1.091 PS und ein maximales Drehmoment von 2.940 Nm bringen. Ihre Energie beziehen die Motoren von einem großen Lithium-Ionen-Batteriepaket, das den Platz eines Mittelmotors einnimmt. Trotz eines geschätzen Gesamtgewichts - allein die Batterien sollen rund 1.200 Kilogramm auf die Waage bringen - von 2,2 Tonnen soll der Zéro eine Höchstgeschwindigkeit von 460 km/h erreichen können. 100 km/h sollen in knapp unter drei Sekunden erreicht sein.

Um die futuristische Technik herum, haben Franck Levivier, Rémi Marchand und Pierre-Olivier Wagner von der internationalen Designschule ISD France dem Zéro ein markentypisches dynamisches Kleid verpasst. Die Front dominiert ein Plakettengrill, der zugleich das Tunnelelement mit Frischluft zur Kühlung sämtlicher Aggregate versorgt. Flankierend stellt der Zéro seine Koflügel wie breite Schultern in den Fahrtwind. Schlitzförmige LED-Scheinwerfer setzen weitere Akzente. In der Seitenlinie mündet das Kuppeldach in ein lang auslaufendes Heck, das wiederum mit einer hohen Abrisskante und einer mächtigen Entlüftungsöffnung glänzt. Die Türen mit knapp geschnittenen Fenstern fügen sich nahtlos ohne Griffe in die Seitenlinie ein. Kontrapunkte setzen die stark konturierten Schweller und die weit in die Ecken gesetzten mächtigen Leichtmetallräder tragen das letzte Quäntchen zum dynamischen Gesamtauftritt der Studie bei.

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