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Audi R8

Ein Supersportler entsteht - Teil V

Foto: Audi 19 Bilder

Die Entstehungsgeschichte eines Supersportlers. Eine Dokumentation in sechs Teilen von Gerd Kebschull. Teil IV: Die Serienfertigung

03.12.2006

Die nächste Herausforderung ist es, aus einem Prototyp ein Auto für die Serienfertigung zu machen.

Audi rechnet beim R8 mit einer maximalen Produktionszahl von etwa 20 Autos pro Tag. Dafür lohnt es sich nicht, eine nahezu vollautomatische Produktion, wie beispielsweise für Volumenmodelle wie den A3, A4 oder A6 zu konzipieren. Audi hat sich für das System "Manufaktur“ entschieden: Das bedeutet, lange Taktzeiten, viel Handarbeit, ein geringer Automatisationsgrad.

Bekenntnis zum Standort

Als passender Produktionsstandort wurde das Audi-Werk in Neckarsulm auserkoren. "Die Tatsache, dass wir den neuen Audi R8 dort fertigen, ist ein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Es beweist auch, dass sich hier eine wettbewerbsfähige Kleinserienfertigung auf höchstem technologischen Niveau realisieren lässt“, sagt Audi-Produktionsvorstand Jochem Heizmann. Werkleiter Jürgen Lunemann freut sich: "Mit diesem Sportwagen kann der Standort Neckarsulm einmal mehr seinen Pioniergeist und seine Leistungsfähigkeit bei der Produktion anspruchsvoller und sportlicher Premiumfahrzeuge unter Beweis stellen.“ Und Werner Frowein, Geschäftsführer der quattro GmbH, erklärt: "Die R8-Fertigung ist eine reine Manufaktur. Das erfordert von den Mitarbeitern eine sehr hohe Qualifikation und viel Erfahrung.“

28 Millionen Euro investiert

Für alle Beteiligten ist die Teilnahme an diesem Projekt etwas ganz Besonderes: 28 Millionen Euro hat der Automobilhersteller in die feine Manufaktur am Standort Neckarsulm investiert. Seit Herbst wird dort der Sportwagen im Zweischicht-Betrieb bei der quattro GmbH vom Band rollen.

Der Rhythmus wird ein völlig anderer sein: Bleiben beispielsweise für einen Arbeitstakt beim Audi A6 gerade einmal 1,5 Minuten Zeit, so sind es beim R8 nicht weniger als 44 Minuten pro Takt. 99 Meter Schweißnähte, 782 Stanznieten, 308 selbstfurchende Schrauben und 113 Schweißbolzen später ist eine R8-Karosserie fertig.

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