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Audi RS6 Avant

Überflieger

Foto: Hans-Dieter Seufert 10 Bilder

Der Hangar-7 in Salzburg ist die attraktive Heimstätte der Flying Bulls von Red Bull. Er ist der ideale Rahmen für die Präsentation eines fahrenden Bullen - den neuen Audi RS6 Avant mit 580 PS.

25.08.2008 Yörn Pugmeister

Wie ein Fremdkörper sieht der Audi RS6 Avant gar nicht aus unter der hohen Kuppel, zwischen all den Red Bull-Flugmaschinen und einigen blau-gelb-rot-silber lackierten Rennwagen, die sich die 65.000 Kubikmeter Raum unter den 1.754 Glastafeln des Hangar-7 in Salzburg teilen. Am ehesten noch fällt er auf - und auch ziemlich aus dem höchst coolen Rahmen der Umgebung - durch seine schlichte, aber wirkungsvolle Farbgebung. Jenes exklusiv für den RS6 verwendete, krachende Sepangblau mit Metallic-Perleffekt.

Diese Lackierung sticht besonders hervor, wenn der jüngste und zugleich kräftigste Avant in unmittelbarer Nähe eines der betagten Prachtstücke der Flying Bulls-Squadron steht, dem auf Zivileinsatz umgetrimmten Mitchell B-25 J-Bomber. Jene in Alu-Hochglanz silbrig schimmernde, voll flugfähige Fatamorgana - die einstige Air Force-Lackierung des 1945 gebauten, nie im Krieg eingesetzten Flugzeugs wurde völlig entfernt - wirkt keineswegs so alt, wie sie ist. Im Gegenteil: Der Retro-Look von rundum verglasten Bug- und Heckkanzeln fasziniert ebenso wie die Nietenreihen der Beplankung.

Anfeuern verboten

Dazu die Dimensionen: über 20 Meter Spannweite, über 16 Meter lang. Als Krönung die beiden 14-Zylinder-Wright-Cyclone-Doppelstern-Motoren. Gern hätten wir das Anspringen der je 1.700 PS starken Treibsätze mit über 42 Litern Hubraum gehört - aber im riesigen Schalenbau des Hangar-7 darf kein Motor laufen. Ja, nicht einmal die 580 PS des V10-Triebwerks im RS6 durften wir anfeuern, um den sportlichen Reisewagen in attraktive Fotopositionen zu rangieren: Handarbeit und Schieberei waren angesagt. Es war ein Kräfte zehrendes Vergnügen, weil die Lenkung nicht von der Servotronic unterstützt wurde und die großen 20-Zoll- Felgen samt fetten 275/35 R 20-Reifen ordentlich Haftung aufbauten.

Sehr irdisch, ja fast zum reinen Nützling degradiert wirkt der stärkste Serien-Audi aller Zeiten in Gesellschaft der zierlichen Alpha Jets. Von denen sind bis zu drei Stück im 100 Meter langen, 60 Meter breiten Hangar-7 stationiert. Es ist der Heimathorst der fliegenden Schätze des Red Bull-Staffel-Kommandeurs Dietrich Mateschitz. Die Jets sind in Europa die einzigen Maschinen ihrer Art, die abgerüstet, voll einsatzfähig und zivil zugelassen sind - Träume nicht nur für den Flying Bull-Chefpiloten Sigi Angerer.

RS6 überzeugt durch Perfektion

Die flinken Alphas, deren militärische Versionen noch heute bei einigen afrikanischen Luftwaffen im Einsatz stehen, waren weltweit geschätzt - nicht allein wegen ihrer ästhetisch und aerodynamisch höchst gelungenen Formgebung: Ausgezeichnete Flugeigenschaften, höchste Zuverlässigkeit und ein präzises Befolgen der Steuerbefehle zeichnen die mit zwei Strahltriebwerken von je 1.470 Kilo Schub versehenen Maschinen aus. Ideal auch für die Schulung.

Die gleiche Perfektion entdecken wir im Audi RS6 Avant: Für optimale fahrdynamische Eigenschaften sorgen bei ihm die Elastokinematik der Vierlenker-Vorderachse und der Trapezlenker-Hinterachse. Für die Zuverlässigkeit des gesamten Konzepts, das seit dem RS2 von 1993 existiert, garantieren die vier Ringe. Für das präzise Befolgen der Steuerbefehle sind unter anderem die neuen Kennlinien der geschwindigkeitsabhängigen Lenkung und die Dynamic Ride Control zuständig. Diese kontrolliert die Nick- und Wankbewegungen um die Längs- und Querachse des Wagens.


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