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Audi-Strategie bis 2025

Mehr Software, weniger Modelle

Audi Q3 Foto: Christian Schulte 23 Bilder

Audi soll künftig weniger Modelle bauen, dafür mehr Software entwickeln und mobile Dienstleistungen anbieten: „Speed Up!“ heißt die neue Strategie von Audi-Chef Rupert Stadler. Damit reagiert die VW-Tochter auf den Ärger mit der Abgasaffäre und neue Konkurrenz aus Kalifornien.

19.07.2016 Andreas Of

Audi-Chef Stadler will Audi umbauen: Bis 2025 soll die VW-Tochter zur Digital Car Company werde. Ein Drittel des Entwicklungsbudgets soll laut Handelsblatt für die Entwicklung von Software und digitalen Diensten reserviert sein. Nimmt man den Entwicklungsetat von 2015 als Maßstab, würde Audi bis zu 1,4 Milliarden Euro in Software und Mobilitätskonzepte investieren.

Auf der Streichliste: Audi A3 Cabrio und Dreitürer

Das hat Folgen für die Modellpalette: Ganz konkret stehen Cabrio und Dreitürer des A3 auf der Kippe. Die nächste Generation des Kompakten soll nur noch als Sportback und Limousine vom Band rollen. Ein Viertel der Modellpalette soll bis 2025 elektrisch fahren.

Audi sieht sich nicht nur mit den enormen Kosten und dem riesigen Imageschaden aus der Abgasaffäre konfrontiert, sondern auch mit neuen Wettbewerbern aus anderen Branchen: Google entwickelt autonom fahrende Autos, Tesla hat einen gewaltigen Image-Vorsprung bei Elektroautos und Uber bietet Mobilität ohne eigenes Auto.

Am Mittwoch (20.7.2016) will Audi-Boss Rupert Stadler 2.800 Führungskräften des Konzerns seine neue Strategie mit dem Namen „Speed up!“ vorstellen.

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