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Audi Stromlinie 75 Concept 17 Bilder Zoom

Audi Stromlinie 75 Concept: Auto Union-Rekordwagen als E-Renner

Am 28.1.1938 verunglückte Rennfahrer Bernd Rosemeyer beim Versuch einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen tödlich. 429 km/h wurden gerade gemessen, als sein Auto Union Rekordwagen von einer Windböe erfasst wurde, die den 520 PS starken Silberpfeil von der Fahrbahn drückte.

75 Jahre nach Rosemeyers tragischem Tod lässt Designstudent Lukas Rittwage mit dem Audi Stromlinie 75 Concept den Silberpfeil wieder auferstehen. Dabei hat Rittwage, der an der Fachhochschule Potsdam studiert, den Audi R8 als virtuelle Basis genommen und sein Concept darauf aufgebaut.

Audi Stromlinie 75 Concept nur knapp einen Meter hoch

4.795 Millimeter misst seine Studie in der Länge und ist dank der verkleideten Räder 2.000 Millimeter breit und nur 1.090 Millimeter hoch. Der Radstand beträgt 2.650 Millimeter. 18 Zoll große Felgen mit Reifen der Größe 235/40 vorne und 285/35 an der Hinterhand sorgen für den Kontakt zur Fahrbahn.

Um das Design des Originals zu verstehen, hat Rittwage den Rekordwagen digital nachgebaut und zwar anhand von Originalplänen des Auto Union Typ C ohne Stromlinienverkleidung und eines 1:18 Maßstabmodells einer Replika. Erst dann, so Rittwage, "wagte ich den Entwurf eines Redesigns. Ziel war es dabei, die Charakteristik des Originals mit typischen Merkmalen heutiger Audi-Modelle zu verbinden und die eigene Vorstellung der Ästhetik eines elektroangetriebenen Hochgeschwindigkeitsfahrzeugs darzustellen."

Ausfahrbare Spoilerlippe am Heck

Um etwa einen halben Meter kürzer als sein berühmter Vorfahre fällt das Audi Stromlinie 75 Concept aus. Wie dieser versprüht er jedoch die typischen Merkmale des Silberpfeils. Muskulöse Kotflügel vorne und hinten, eine flache Front sowie und ein lang auslaufendes Heck. Der Fahrer nimmt wie beim Original mittig im Fahrzeug Platz und stellt sich nur mit Helm geschützt dem Fahrtwind. Hinter ihm neigt sich der Airdome gen Heck. Dieses zieren eine ausfahrbare Spoilerlippe sowie schlitzfömige Heckleuchten, deren Design sich an die Scheinwerfer anlehnt.

An den vorderen Radkästen prangt zudem ein Logo mit der Zahl "75". Dies soll nach Lukas Rittwage auf die "beachtliche zeitliche Differenz zwischen beiden Modellen hinweisen und so auch die Zeitlosigkeit der Gestaltung des Originals verdeutlichen."

Bernd Rosemeyer, der 1909 in Lingen geboren wurde, gilt als einer der berühmtesten deutschen Rennfahrer. Er stellte 1937 Weltrekorde mit über 406 km/h über die Distanz von 1 km und mit über 404 km/h über 5 km auf. Ein Denkmal auf der Autobahn A5 erinnert noch heute an ihn. Rosemeyer hatte während der NS-Diktatur den Ehrenrang eins Hauptsturmführers der SS innen und wurde vom Regime als Held verehrt.

Sie sind Designstudent und haben ein "automobiles Projekt" erarbeitet? Gerne berichten wir darüber. Senden Sie uns einfach eine E-Mail.

hw

Foto

Lukas Rittwage

Datum

9. Februar 2013
5 4 3 2 1 5 5 2
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