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Audi und BMW

In China soll´s abgehen

Audi und BMW starten in China durch. Audi-Chef Martin Winterkorn erwartet auch in den nächsten Jahren kräftig steigende Absatzzahlen in dem Land.

24.05.2004

Der Branchenzeitung "Automobilwoche“ sagte Winterkorn: "Die Steigerungsraten der vergangenen zwei Jahre werden sich nicht endlos fortsetzen lassen, das Wachstum wird sich sicher etwas verlangsamen. Aber bei der Aufbruchstimmung, die in diesem Land herrscht, sehe ich noch kein Ende der positiven Marktentwicklung." Wie das Blatt außerdem am berichtete, wird BMW bereits vor Ende nächsten Jahres die geplante maximale Jahreskapazität von 30.000 Einheiten in dem neuen chinesischen Automobilwerk Shenyang erreichen.

Audi: Mit dem A8 geht´s erst richtig los

Laut Winterkorn wolle Audi in China weiter wachsen und in diesem Jahr hier wenigstens 70.000 Autos absetzen. Das wären 6.500 mehr als im vergangenen Jahr. Winterkorn sagte: "Für unseren A6 ist China heute bereits der größte Markt weltweit, mit dem A4 sind wir gut unterwegs, und mit dem A8 geht es hier erst jetzt so richtig los. Keine Frage: China ist für uns der wichtigste Zukunftsmarkt." Auch finanziell ist Winterkorn mit dem China-Engagement zufrieden: Das Unternehmen arbeite schon heute sehr profitabel.

BMW will Zahl der Händler verdoppeln

Nach den Worten von BMW-Produktionschef Peter Schippl soll in Schenyang schon im Juni eine zweite Schicht starten. Ende August folge eine zusätzliche Samstagschicht, die das tägliche Produktionsvolumen von derzeit 45 Einheiten auf die geplante maximale Tagesstückzahl von 100 Fahrzeugen hebe. Ursprünglich war die maximale Kapazität erst für einen mittelfristigen Zeitraum anvisiert worden. Produziert werden in Shenyang die aktuellen Limousinen der 3er- und 5er-Reihe.

Mit der Produktionserhöhung werden in diesem Jahr voraussichtlich über 20.000 BMW-Fahrzeuge von den dortigen Bändern laufen. Die Zahl der BMW-Händler in China aoll bis Ende nächsten Jahres von aktuell 24 auf 60 mehr als verdoppelt werden.

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