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Audi und Porsche wollen enger kooperieren

Gemeinsame Plattformen und Bauteile

09/2015, Porsche Mission E Foto: Porsche 8 Bilder

Die beiden Marken Audi und Porsche wollen in Zukunft nach Informationen von auto motor und sport sehr viel stärker kooperieren, mehr Plattformen gemeinsam nutzen und Bauteile austauschen.

08.12.2016 Birgit Priemer

Im Frühjahr will der VW-Konzern entscheiden, welche Marke bei welchen gemeinsamen Plattformen die Führung übernimmt. Dabei ist nach Informationen aus Audi-Kreisen nicht einmal sicher, dass Audi die komplette Verantwortung bei seinen Q-Plattformen behält.

Audi A8 und Porsche Panamera werden Plattformbrüder

Sicher scheint, dass in Zukunft der A8 und der Panamera auf derselben Plattform aufbauen. Dabei dürfte dem Vernehmen nach Porsche die Verantwortung übernehmen. Auch bei den Roadstern soll es eine engere Zusammenarbeit geben. Denkbar wäre, dass ein künftiger R5 von Audi die 718 Boxster/Cayman-Technik nutzt.

Selbst bei Porsches Kultauto 911 könnte künftig Audi-Technik einziehen, wenn auch nicht in markenprägenden Bereichen. Aber Porsche und Audi wollen überprüfen, ob einzelne Bauteile gemeinsam in 911 und R8 genutzt werden können.

Keine eigenen E-Auto-Submarken

Im Gegensatz zu BMW und Mercedes wollen die VW-Konzernmarken Audi und Porsche allerdings auch in Zukunft auf eigene Submarken für Elektroautos verzichten. Audi bleibt bei seiner Zusatzbezeichnung e-tron für Elektromodelle, gleiches gilt für Markenschwester Porsche, die 2020 den Porsche Mission E auf den Markt bringen wird.

Beide Hersteller wollen nicht nur bei konventionellen Modellen, sondern auch bei der Entwicklung von Elektroautos stärker und enger zusammen arbeiten. Audi will neben dem Q6 bis 2020 noch zwei weitere E-Modelle auf den Markt bringen und dafür die 800 Volt-Schnelladetechnologie nutzen, die Porsche bereits für den Mission E vorgestellt hat.

Porsche führt eigene ID ein

Darüber hinaus plant Porsche nach VW und Audi die Einführung einer eigenen ID für Porsche-Fahrer. Das Angebot soll dabei über die persönlichen Fahrzeugeinstellungen hinaus gehen. So können Porsche-Fahrer mit ID beispielsweise die Fahrdaten von Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern auf dem Nürburgring nutzen.

Das Team um den neuen Digitalchef Thilo Koslowski arbeitet derzeit an Apps, auf denen Porsche-Fahrer ihre eigene Ideallinie auf die von Profis legen können. Damit können sie Bremspunkte und Ideallinie vergleichen und ihr Fahrverhalten optimieren. So stellt sich Porsche einen Teil des neuen Digitalgeschäfts vor, für das man gerade nach Kooperationspartnern sucht.

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