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Audi US-Werk - starker Dollar stoppt Planungen

Audi legt Pläne für US-Werk auf Eis

Foto: Eisele, Dino

Der schwache Euro und ein verhältnismäßig starker Dollar bedeuten das vorläufige Aus für die Pläne des Autoherstellers Audi, in den USA ein Werk zu bauen. "Eine US-Produktion rechnet sich nicht zum jetzigen Dollarkurs", sagte Audi-Entwicklungschef Michael Dick dem Branchenblatt "Automobilwoche".

28.06.2010

Deshalb werden die Pläne bis auf weiteres auf Eis gelegt. Die voraussichtliche Produktion von rund 1,5 Millionen Autos im Jahr bis 2015 ist nach Ansicht von Audi-Chef Rupert Stadler auch ohne Werk in den USA gut möglich.

Audi könnte auch bei VW produzieren

Danach müsse neu entschieden werden. "Wenn wir vorhandene Kapazität nutzen, könnten wir in sechs Monaten die Produktion in den USA starten", sagte der Audi-Chef weiter. Für die Errichtung eines vollkommen neuen Werkes müssten rund drei Jahre Bauzeit gerechnet werden.
 
Die Audi-Mutter VW errichtet derzeit ein eigenes Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee. Von 2011 an soll dort nach bisherigen Plänen produziert werden.

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