Audi-Absatz: Audi verkauft im Juni mehr Autos

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Der Autobauer Audi hat im Juni dank staatlicher Konjunkturhilfen auf seinen wichtigsten Märkten Deutschland und China ein leichtes Absatzplus geschafft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der verkauften Autos weltweit um 1,3 Prozent auf 91.200 Fahrzeuge gestiegen, teilte die Volkswagen-Tochter am Mittwoch (8.7.) in Ingolstadt mit.

Im ersten Halbjahr kam Audi damit auf einen Absatz von 466.000 Fahrzeugen. Dies waren 9,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2008.

Die Konkurrenten Daimler und BMW hatten am Dienstag Absatzrückgänge gemeldet. Dort hatte sich die monatelange Talfahrt aber zumindest verlangsamt.

Staatliche Hilfsprogramme stützen den Absatz

In China und Deutschland hätten zuletzt vor allem staatliche Hilfsprogramme für einen Schub gesorgt, sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer bei einer Telefonkonferenz. So habe Audi im Juni in Deutschland einen Rekordabsatz von knapp 27.700 Fahrzeugen eingefahren, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben der Reform der Kfz-Steuer habe sich hier auch die Abwrackprämie bemerkbar gemacht. Bislang seien darüber 20.000 Fahrzeuge verkauft worden. Damit sei aber der größte Ansturm vorbei. "Wir sehen, dass sich der Hype um dieses Thema beruhigt hat." Bis Jahresende rechne er nur noch mit rund 8.000 zusätzlichen Verkäufen.

Nach dem Wegfall der Prämie dürfte der deutsche Markt im kommenden Jahr zwar insgesamt unter Druck geraten, mit einem Einbruch bei Audi rechne er aber nicht, sagte Schwarzenbauer. "Wir haben als Premium-Marke ohnehin nicht so stark davon profitiert." Die Absatzprognose von 900.000 Fahrzeugen für das Gesamtjahr stehe. Bereits 2010 rechne er dann wieder mit einem leichten Absatzplus. Für Schub soll vor allem der neue A1 sorgen, der im Frühjahr bei den Händlern steht. Hier erwartet Audi in den kommenden Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Absatz von 80.000 Fahrzeugen. Die Marke von einer Million Fahrzeugen, die erstmals im vergangenen Jahr durchbrochen worden war, werde voraussichtlich aber erst wieder in zwei bis drei Jahren erreicht, sagte Schwarzenbauer.

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dpa/uba

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