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Auf die sanfte Tour: "Teambuctou"

Neues Reisekonzept für SUV-Fahrer

Teambuctou Uta Baier 8 Bilder

In der Motorrad- und Rallyeszene ist Uta Baier bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Jetzt hat das quirlige Allround-Talent mit „Teambuctou“ eine neue Idee entwickelt. Reisen statt rasen und vor allem: Abenteuerliche Touren, bei denen man auch mit einem VW Tiguan ohne Schäden wieder heimkehrt.

16.07.2009 Powered by

Die Frau ist ein Phänomen. Wer Uta Baier zum ersten Mal sieht, kann die zierliche Person nur schwer einordnen. Lediglich das sonnige Gemüt, dokumentiert von Lachfältchen und den blitzenden Augen, fällt sofort auf. Faszinierend erzählen kann sie, wenn man sie an einem Lagerfeuer irgendwo in der nordafrikanischen Wüste trifft. Dass sich die gerade einmal 1,52 Meter messende Uta allerdings nach dem Gespräch hinter das Steuer ihres monströsen MAN-KAT-Lkw klemmt und Richtung Horizont in den Dünen verschwindet, hinterlässt bei so manchem einen offenen Mund.

Uta hat ständig Ideen, Visionen, Projekte

Doch im Unterschied zu vielen vom Alltag Getriebenen lebt sie die auch aus. Studiert Tiermedizin und lernt Kfz-Mechanikerin, entwickelt Fluggeräte und betreibt eine altehrwürdiges Gästehaus für Offroad-Touristen in der Provence. Bekannt wurde Uta durch ihre Rolle als Rallye-Mechanikerin – sie folgte unter anderem der Motorrad-Pilotin Andrea Mayer bei Ihren WM-Einsätzen rund um den Globus, schraubte deren Motorrad auch auf der Dakar zusammen (ein Porträt hierzu findet sich auch bei unseren Kollegen von Motorrad Online). In der Allradszene machte sie sich letztes Jahr einen Namen, als sie auf der von Porsche Werksfahrern dominierten Rallye Transsyberia mit ihrem alten Landcruiser Diesel auf den siebten Gesamtrang fuhr. Und jetzt eben: MAN KAT und eine neue Idee, Abenteuer für SUV-Fahrer.

Mit VW Tiguan und Mercedes GLK ins Gelände – warum nicht?

Abenteuereisen mit dem Geländewagen – das bedeutete bislang oft bis an die Grenzen aufgerödelte Extrem-Mobile mit Dachträger, zwei Ersatzrädern und Seilwinde. „Dagegen ist nichts zu sagen“, so Uta Baier, „aber warum sollte ein VW Tiguan- oder BMW X3-Fahrer nicht auch zum Beispiel die wunderbaren Landschaften Nordafrikas erfahren?“. Zumindest zahlenmäßig liegt sie dabei nicht verkehrt: Die Top-5 aus der Geländewagen-Zulassungsstatistik, allesamt SUV, verkauften alleine im Juni 2009 14.832 Modelle. Schwer zu glauben, dass die alle ins Gelände wollen.

Aber wer will dem Besitzer eines Ford Kuga oder Mercedes GLK absprechen, auch einmal den Asphalt zu verlassen? Ganz im Gegenteil, meint Uta: „Ich habe schon oft genug gesehen, dass bei geführten Touren ausgerechnet die Scouts mit ihren extrem umgerüsteten Geländewagen die Sau rausgelassen haben, die unmöglichsten Passagen gefahren sind und sich dabei die Autos ruinierten – so etwas kann man keiner Gruppe zumuten.“ Stattdessen setzt sie auf die sanfte Tour. Beispielsweise zu den schönsten Ecken Marokkos, die man ohne Zeitdruck auch mit einem VW Tiguan problemlos auf unbefestigten Pisten erreicht.

So manchen SUV-Fahrer wird das freuen. Denn vergleichbare Angebote gibt es allenfalls von den Fahrzeug-Herstellern – wer eine „geführte Individual-Tour“ sucht, ist dagegen im Angebot der auf Hardcore-Geländegänger spezialisierten Veranstalter meist fehl am Platz.  Utas Programm findet man auf Ihrer Homepage: http://auto.teambuctou.de/Home.

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