Unique Sportcars: Aus dem Ferrari F430 wird der Calavera

Novitec, F430, Calavera

Auf Basis des Ferrari F430 legt Unique Sportcars ein limitiertes Sondermodell mit Airbrush-Motiven auf Kiel. Novitec Rosso übernimmt die Leistungssteigerung. Dank Bi-Kompressor stehen 707 PS parat.

Individualisierung treibt bisweilen eigentümliche Blüten. Nicht nur bei der Körperkunst in Form von Tatoos, sondern auch beim Automobil. Wem ein roter Ferrari F430 zu sehr nach einem roten Ferrari aussieht, für den hält Unique Sportscars nun ein wahrlich individuelles Exemplar bereit.

Totenkopf-Airbrush von Knud Tiroch

Der "Calavera" basiert auf dem Ferrari F430 und wird in einer exklusiven Sonderserie von elf Fahrzeugen aufgelegt. Dabei entstand unter der Projektleitung der bayerischen Designschmiede Unique Sportcars ein Supersportwagen, der mit Design und Motorleistung überzeugen will.
 
Die Designsprache des Hauses schneidert Unique Sportscars dem F430 in Form von LED-Tagfahrlichtern, einer Motorraumbeleuchtung, bestickten Sitzen und Totenkopfmotiven auf den Leib. Letztere geben dem "Calavera" (spanisch für Totenkopf) seinen Namen. Sie prangen auf der Motorhaube, den Sitzen sowie der verlängerten Mittelkonsole und stammen aus der Hand von Airbrushkünstler Knud Tiroch. Auf dessen Künste vertrauten bereits Prominente wie David Coulthard, ZZ Top und Arnold Schwarzenegger.

Bi-Kompressor-Umbau von Novitec Rosso

Für die Leistungssteigerung sowie diverse Karosserieanbauteile zeichnet Novitec Rosso verantwortlich. Dem 4,3-Liter-V8 stellen die Novitec-Mannen zwei Kompressoren zur Seite. Diese steigern die Leistung von 490 auf 707 PS, die bei 8.350 Umdrehungen anliegen. Das maximale Drehmoment wächst von 465 auf 712 Newtonmeter bei 6.300 Touren. Damit soll der Totenkopf-Ferrari binnen 3,5 Sekunden auf maximales Landstraßentempo eilen (Serie: 4,0 Sekunden).

Die Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h kann optional mit Hilfe einer längeren Getriebeübersetzung auf 348 km/h gesteigert werden. Tempo 200 soll bereits nach 10,5 Sekunden anliegen. Die 300er-Schallmauer soll der Calavera nach 29,9 Sekunden durchbrechen.

Novitec Rosso stattet den exklusiven Ferrari zudem mit seitlichen Schwellern, einem Heckdiffusor, einem Heckflügel sowie schwarzen Rück- und Blinkleuchten aus. Ein Sportfahrwerk rückt den F430 35 Millimeter näher an den Asphalt. Mittels Knopfdruck kann der Fahrer die Frontpartie um 40 Millimeter anheben, um Garagenausfahrten, Bordsteine oder Temposchwellen problemlos zu bezwingen.

Dank neuer Sportstabilisatoren soll der Calavera noch zackiger einlenken als der serienmäßige Ferrari F430. In den Radkästen drehen 20-Zöller publikumswirksam ihre Runden.

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Manuel Dohr

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