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Aussie Invader 5R

1.000 mp/h - Tempo-Weltrekord im Visier

Foto: Aussie Invader.com 17 Bilder

Auch in Zeiten wo Mobilität von Sparzwängen dominiert wird, hat Geschwindigkeit ihre Faszination. Neben dem britischen Bloodhound Project will jetzt auch ein Team aus Australien in den Kampf um den Geschwindigkeitsweltrekord einsteigen.

02.12.2009 Uli Baumann

Schneller, weiter, höher - schon immer hat sich der Mensch zu neuen Höchstleistungen getrieben. Geht es um den absoluten Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge, so stagniert diese von Jet-Pilot Andy Green aufgestellte Bestmarke seit über zwölf Jahren bei 1.223,657 km/h (763,035 mp/h).

Aussie Invader R5 32 Sek.

Rosco McGlashan ist ein Mann mit einer Mission

In Großbritannien hat sich jetzt wieder ein Team um Andy Green als Fahrer gebildet, das mit dem Bloodhound SSC den alten Rekord des SSC Thrust brechen soll. 1.609 km/h (1.000 mp/h) sollen machbar sein. Eine Herausforderung der sich jetzt auch ein australisches Team stellen will.

"Man on a mission" nennt sich Teamchef Rosco McGlashan, Jahrgang 1950, der bereits seit 1996 mit 1.026 km/h den australischen Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge hält. Doch der reicht dem Aussie nicht, er will den Weltrekord. Ebenfalls mit dem Ziel die 1.000 mp/h-Barriere zu knacken, wollen die Australier mit dem Aussie Invader R5 auf die Jagd gehen. Dieser wird von vier Raketentriebsätzen mit einer Schubkraft von umgerechnet 200.000 PS angetrieben. Damit soll die rund 8,5 Tonnen schwere und über zwölf Meter lange Boden-Rakete in knapp 19 Sekunden von Null auf 1.000 mp/h beschleunigen können. Es wäre wohl noch mehr drin, aber McGlashan plant mit Rücksicht auf die Sicherheitsresereven der Räder die maximal 10.000/min. drehen dürfen, die 1.000 mp/h-Marke um maximal 15 mp/h zu überschreiten.

Gefahren werden soll der neue Weltrekord in der Black Rock-Wüste in Nevada/USA. Einen Termin nennt das australische Team noch nicht. Es wären noch zuviel Probleme zu lösen. Unter anderem der Transport des Treibstoffs. Immerhin müssen rund 50 Tonnen hochexplosives Hydrogen Peroxid, das derzeit nur in Belgien oder China verfügbar wäre, zum Startplatz gekarrt werden.

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