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47 Autos auf einen Streich

Weltweit größtes Austin-Museum wird versteigert

Austin-Healey Sprite MK 3, Kühlergrill Foto: Joachim Schahl

Stefan Wolffbrandts Leidenschaft für die Marke Austin reicht so weit, dass er in Dänemark ein Museum gebaut hat. Nun soll es versteigert werden – und zwar komplett mit 47 Autos und mehr als 3.000 weiteren Exponaten.

09.10.2016 Patrick Lang 3 Kommentare Powered by

Aktuell verzeichnet das beauftragte Auktionshaus (Campen Auktioner) bereits über 40 Gebote. Das höchste liegt bei 281.000 dänischen Kronen, umgerechnet rund 37.770 Euro (Stand 07.10.). Klingt nach einem amtlichen Schnäppchen für die illustre Sammlung aus A30, A35, Sprite, Allegro und weiteren Modellen des britischen Herstellers. Allerdings endet die Auktion auch erst am 8. November, insofern ist noch eine Preisentwicklung nach oben zu vermuten.

Aufgebaut wurde das mittlerweile größte Austin-Museum im Jahr 2005 von Stefan Wolffbrandt; die Eröffnung seines Werkes auf der Insel Samsö feierte der Musiker zwei Jahre später mit 14 Autos. Inzwischen finden sich dort auf 1.200 Quadratmetern auch Ausstellungsstücke wie Schilder, Plakate, Spielzeugautos und Bücher. Was die echten Autos betrifft, handelt es sich mehrheitlich um nicht restaurierte Fahrzeuge im Originalzustand. Einzelne Stücke werden jedoch nicht veräußert. Ganz oder gar nicht.

Probleme mit der Steuerbehörde

An mangelndem Enthusiasmus liegt es sicher nicht, dass das Museum nun versteigert werden soll. Dabei handelt es sich mehr um ein bürokratisches Problem, denn die Steuerbehörde stufte die Einrichtung als Hobby und nicht als Unternehmen ein und handelte dem Austin-Tempel so finanzielle Nachteile ein. Die Summe, die durch die Versteigerung eingespielt wird, soll nun der Noergaard-Wolff-Brandt-Stiftung zu Gute kommen, die Kinder und Jugendliche vor Ort unterstützt.

Falls der künftige Besitzer es wünscht, steht Gründer Stefan Wolffbrandt mit seinen Kenntnissen für einen Wiederaufbau an einem neuen Standort mit Rat und Tat zur Seite.

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Ein pausenlos, wiedergekauter Artikel!! Und das soll ein Newsletter sein ??
Ein absolutes Trauerspiel.

Marcol 14. Oktober 2016, 18:08 Uhr
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