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Ausverkauf bei Covisint

Die Online-Einkaufsplattform der Automobilindustrie Covisint steht wegen anhaltender Erfolglosigkeit kurz vor dem Verkauf. Potenzieller Käufer ist der Softwarekonzern Compuware.

06.02.2004

Der ebenfalls in Michigan ansässige Software- und Serviceanbieter hat die Absicht angekündigt, den in der Nachbarschaft ansässigen Online-Marktplatz der Autobauerbranche zu übernehmen. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Konkret erwirbt Compuware die Software der Handelsplattform und übernimmt rund 100 der 120 Covisint-Mitarbeiter sowie den Covisint-CEO Bob Paul. Unter dessen Führung soll Covisint als separater Geschäftsbereich agieren, für Kunden soll der Besitzerwechsel unmerklich verlaufen.

Compuware will mit der Ausdehnung der Handelsplattform auf andere Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen in den kommenden Jahren von derzeit 20 auf 100 Millionen Dollar Umsatz wachsen.

Covisint war Anfang 2000 von ursprünglich Daimler-Chrysler, Ford, General Motors, Nissan sowie Renault als B2B-Zulieferermarkplatz für die Automobilindustrie gegründet worden. Mit dem Nachlassen des Internetbooms, gelang es der Firma aber nicht, genügend Kunden zu gewinnen und sich strategisch neu auszurichten. Daraufhin bot Covisint seine Aktiva zum Verkauf an. Das Auktionsgeschäft ging bereits Ende Dezember an Freemarkets.

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