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Auszeichnung für Porsche 911 GT3 R Hybrid

Umweltpreis für Porsches Hybrid-Projekt

Porsche 911 GT3 R Hybrid Foto: Porsche 37 Bilder

Für die erfolgreiche Umsetzung des Hybrid-Konzepts im Rennwagen Porsche 911 GT3 R Hybrid wurde Porsche im Dezember 2010 mit dem DMSB Umweltpreis ausgezeichnet.

10.02.2011 Powered by

Für die erfolgreiche Umsetzung des Hybrid-Konzepts wurde Porsche im Dezember 2010 mit dem DMSB Umweltpreis ausgezeichnet. Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Vorsitzender des DMSB-Umweltausschusses und DSK-Präsident, lobte anlässlich der Preisverleihung: "Porsche betrat mit dem erfolgreichen Einsatz eines rennsporttauglichen Hybridantriebs nicht nur technisches Neuland, sondern trug auch überzeugend zur Image-Bildung für einen nachhaltigen Motorsport bei. Porsche hat den Hybrid-Antrieb aus der ökologischen Ecke der "Spaßbremse" herausgeholt und emotionalisiert. Sein auf Anhieb erfolgreicher Auftritt beim 24h-Rennen am Nürburgring hat in Fachkreisen großen Anklang gefunden und wäre beinahe sogar mit einem Sieg gekrönt worden."

Porsche 911 GT3 R Hybird: Weiterentwicklung des Renn-Labors 2:14 Min.

Hybrid-Porsche konnte mit der Konkurrenz mithalten

Immer wieder sorgte der Porsche 911 GT3 R Hybrid in der Saison 2010 für Aufsehen - ob beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, dem ALMS-Lauf in Road Atlanta/USA oder dem ILMC-Rennen in Zuhai/China. Wo auch immer er antrat, war der Wagen mit der von Williams Hybrid Power - einer Tochter des Williams-Formel-1-Teams - entwickelten Schwungrad-Technologie ein ernst zu nehmender Konkurrent. Bei allen Einsätzen bewies der Hybrid-Porsche, dass er auch auf der Rennstrecke mit der härtesten Konkurrenz mithalten konnte und übertraf damit sogar die Erwartungen der Porsche-Ingenieure. Wettbewerbsfähigkeit, hohe Zuverlässigkeit sowie beispielhafte Effizienz beim Kraftstoffverbrauch - verbunden mit höchster Performance - unterstrichen die Grundidee der Techniker, zusätzliche Leistung intelligent zu generieren.
 
Der Porsche 997 GT3 R Hybrid hat keine Hochvoltbatterie zum Speichern der Energie, sondern nutzt ein von der Williams-F1-Tochter Williams Hybrid Power entwickeltes Schwungradsystem als mechanischen Energiespeicher. Dieser Schwungradspeicher verwendet einen Rotor, der auf 40.000 Umdrehungen pro Minute beschleunigt wird. Aus dem beim Verzögern aufgeladenen Schwungradspeicher kann der Pilot beim Beschleunigen oder während Überholvorgängen zusätzliche Energie abrufen, die an zwei an der Vorderachse angebrachte Elektromotoren geliefert wird. Damit wird Energie, die früher beim Bremsvorgang ungenutzt in Wärme umgewandelt wurde, nun höchst effizient für zusätzliche Antriebskraft genutzt.

Porsche entwickelt die Hybridtechnik im 918 weiter

Nach so viel Lob und Erfolgen in der Debüt-Saison des Porsche-intern als Race-Lab bezeichneten Hybrid-Rennwagens legen die Stuttgarter nun nach. Bei der North American International Auto Show in Detroit feierte der neue Hybrid-Porsche 918 RSRHybrid-Porsche 918 RSR seine Weltpremiere. Das neue Coupé ist die Rennsportvariante der Design-Studie 918 Spyder und verfügt über eine Weiterentwicklung des rennerprobten V8-Direkteinspritzers aus dem RS Spyder. In der Studie leistet der Motor 563 PS. Mit den zwei 75-KW-Elektromotoren kommt der 918 RSR auf eine Gesamtleistung von 767 PS.
 
Porsches Vorstandsvorsitzender Matthias Müller betonte anlässlich der Vorstellung der neuen Hybrid-Studie: "Der Porsche 918 RSR unterstreicht auf eindrucksvolle Art und Weise die Leidenschaft und Kompetenz unserer Ingenieure und Designer."

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