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Auto-Absatz 2012

BMW, Audi und Daimler erreichen Bestwerte

Mercedes E-Klasse, BMW 335i, Audi A5 Foto: Rosson Gargolov

Für die drei deutschen Nobelmarken BMW, Audi und Daimler wird 2012 das beste Jahr ihrer Geschichte werden. So viele Autos wie in diesem Jahr verkauften die Rivalen bisher nicht. Die Autokrise in Europa spüren die Hersteller zwar, wirklich bremsen kann sie aber nicht.

10.12.2012 dpa

BMW, Audi und Daimler trotzen weiter der Autokrise in Europa und halten Kurs auf ein neues Bestjahr. Audi hat den Verkaufsrekord des vergangenen Jahres bereits im November überboten.

Beim Rivalen BMW fehlen dazu gerade noch 5.000 Autos - weniger als BMW im November an jedem Tag verkauft hat. Insgesamt lieferten die Münchner weltweit mehr als 170.000 Autos aus, ein Plus von 23 Prozent, wie die Konzern am Montag in München mitteilte. Bereits am Freitag (7.12.2012) hatte BMW die Rahmendaten für den November vorgestellt.

Audi mit Plus von fast elf Prozent

Die Rivalen bei der VW-Tochter Audi verkauften im vergangenen Monat weltweit rund 123.600 Autos, ein Plus von fast elf Prozent, wie der Konzern am Montag (10.12.2012) in Ingolstadt mitteilte. In Europa gingen die Audi-Verkäufe im November angesichts der Autokrise auf dem Heimatkontinent um 1,5 Prozent zurück. Kräftig aufwärts ging es für die Oberbayern weiter in China und in den USA. Weltweit setzte Audi seit Januar bereits gut 1,34 Millionen Fahrzeuge ab und übertraf damit den Absatz des Bestjahres 2011 um mehr als 30.000 Autos.

BMW steigerte mit dem deutlich Plus im November seine Verkäufe seit Jahresbeginn auf mehr als 1,66 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und erreichte damit bereits fast das Niveau des vergangenen Rekordjahres von 1,67 Millionen verkauften Autos.

BMW kann Bestjahr 2011 übertreffen

Insgesamt wollen die Münchner in diesem Jahr das Bestjahr 2011 übertreffen. Angesichts von mehr als 5.000 verkauften Wagen pro Tag im November, dürfte dieses Ziel bereits nach den ersten Dezember-Tagen inzwischen längst erreicht sein.

Selbst auf dem schrumpfenden europäischen Markt wurden beinahe 10 Prozent mehr BMW und Mini neu zugelassen als vor einem Jahr. In Asien legte der Absatz um fast 50 Prozent zu, in den USA steigerte BMW seine Verkäufe um knapp 30 Prozent. Und von Krise wollen die Münchner auch in der näheren Zukunft nichts wissen. "Wir rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer positiven Absatzentwicklung", sagte BMW-Vertriebschef Ian Robertson.

Daimler mit rückläufigen Zahlen in China

Auch Daimler verkaufte im November so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor in diesem Monat. Auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China verloren die Schwaben aber weiter an Boden.

Daimlers zentrale Pkw-Sparte mit den Marken Mercedes-Benz, AMG, Smart und Maybach verkaufte im November zwar 128.768 Autos - und erreichte damit im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ein Plus von 5,3 Prozent. In China waren die Verkäufe aber weiter rückläufig.

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