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Auto-Bosse verdienen prächtig

Foto: Daimler

Die Gehälter der Manager sind 2007 erneut deutlich stärker gestiegen als die Einkommen ihrer Beschäftigten. Nach einer Übersicht der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) erhöhten sich in den 30 größten DAX-Unternehmen die Bezüge der Vorstände durchschnittlich um 7,75 Prozent gegenüber 2006.

20.08.2008 Harald Hamprecht

Die Tariflöhne indes stiegen laut dem Statistischen Bundesamtes um 2,5 Prozent, die Gehälter der Angestellten sogar nur um zwei Prozent. Auch die Bosse der Autokonzerne kamen prächtig weg.

Spitzenverdiener unter den Auto-Manager im DAX30 ist Daimler-Chef Dieter Zetsche mit einem Jahresgehalt von 10,01 Millionen Euro. Nur Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann verdient noch mehr (13,981 Millionen). VW-Konzernchef Martin Winterkorn kommt mit 4,926 Millionen auf Platz zehn, BMW-Chef Norbert Reithofer mit 3,754 Millionen auf Platz 18. 

Porsche-Chef verdient geschätzte 60 Millionen Euro

Ex-BMW-Vorstandskollege Wolfgang Reitzle, der inzwischen an der Spitze von Linde steht, kann darüber bestimmt gut lachen; mit 8,059 Millionen Euro verdient er mehr als das Doppelte von Reithofers Gehalt und rangiert in der Top 30-Liste auf Platz drei. Zum Vergleich: BASF-Chef Jürgen Hambrecht verdiente 2007 rund 5,332 Millionen Euro (Platz acht), Continental-Chef Manfred Wennemer 3,661 Millionen (Platz 19).

In ganz anderen Sphären schwebt nur Wendelin Wiedeking. Der Chef des im M-Dax notierten Sportwagenherstellers Porsche legt seine Bezüge zwar nicht offen; sie werden aber auf zuletzt 60 Millionen Euro geschätzt.

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