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Auto-Branche

Supermarkt-Verkauf bringt nur kurze Zeit Billig-Preise

Der Verkauf neuer Autos in Supermärkten kann nach Einschätzung der Autobranche nur kurzfristig zu niedrigeren Preisen führen.

12.09.2001

Der Verkauf neuer Autos in Supermärkten kann nach Einschätzung der Autobranche nur kurzfristig zu niedrigeren Preisen führen. "Es gibt eine kurze Phase eines intensiven Wettbewerbs, dann kommt die Konsolidierung mit nach oben gehenden Preisen", sagte der Vertreter des europäischen Hersteller-Verbandes ACEA, der Ford-Manager Wolfgang Schneider, gestern bei einer Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments in Brüssel.

Die Handelskette Edeka Baden-Württemberg hatte im Mai über Telefon, per Internet und in den 400 Edeka-Märkten im Südwesten einen Fiat "Punto" in zwei Paketen mit einem Motorroller oder einem Laptop-Computer und anderen Elektronikprodukten angeboten. Schneider verteidigte das herkömmliche Autovertriebssystem über Fachhändler und kritisierte Edeka scharf: "Die bestimmen, was der Kunde will."

Bei der Anhörung wurden völlig unterschiedliche Standpunkte zur Zukunft der in einem Jahr auslaufenden EU-Kartellausnahme für den europäischen Autovertrieb deutlich. Während die Autobranche das bisherige System verteidigte, das den Herstellern ausgesuchte Händlernetze gestattet, kritisierte Jim Murray vom Europäischen Verbraucherverband BEUC die Kartellausnahme als verbraucherfeindlich. Die Regelung treibe die Autopreise nach oben. Bis Jahresende will die EU-Kommission, die über die Kartellausnahme entscheidet, einen Regelungsvorschlag verabschieden.

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