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Auto-Buch

Die Legenden der Formel 1

Foto: Delius Klasing- Verlag

Cahier, das ist ein Name der für prägnante, ausdrucksstarke Motorsport-Fotografie steht, wie ihn nur wenige andere Fotografen in der Geschichte des Rennsports für sich verbuchen dürfen.

22.09.2008 Gregor Messer

Mit den Werken des unlängst verstorbenen Bernhard Cahier und seines Sohnes Paul-Henri ist nun das Buch Legenden der Formel 1 im Delius Klasing-Verlag erschienen. Legenden der Formel 1 porträtiert treffsicher 72 Rennfahrer aus unterschiedlichen Epochen, von den Pionieren der schicksalsvollen Gründungszeit ab dem Jahre 1950 bis in die schrill-bunte Gegenwart.

Alles in Schwarz-Weiß

Doch die Aufnahmen des Vater-Sohn-Gespanns Cahier sind in dem 226 Seiten starke, fast quadratische Buch konsequent in Schwarz-Weiß wiedergegeben. So ist die Reduktion auf das Wesentliche gegeben. Doch ist das Werk letztlich nicht frei von kleinen Mängeln - hier mal ein unscharfes Foto, dort ein falsch gewählter Ausschnitt.

Lesenswerte Texte

So betrachtenswert wie die Aufnahmen, so lesenswert sind die Texte des französischen Formel 1-Insiders Xavier Chimits. Zu David Coulthard etwa fällt Chimits die charakterisierende Unterschrift "Der Verlobte von Barbie" ein, denn Coulthards Spitzname im Fahrerlager - wer hätte das gedacht? - lautet wegen seiner guten Manieren Ken.

Der britischen GP-Ikone Graham Hill bescheinigt Chimits etwa, dass der zweifache Weltmeister nicht das größte Talent seiner Epoche hatte, dass er wohl aber der größte Botschafter seines Sports war. Jackie Stewart gilt als "der Mann, der die Formel 1 veränderte"; Keke Rosberg als "der Raufbold", Jim Clark schlicht als "der Größte", und zu Ayrton Senna fragt Chimits zu Recht: "Wie weit hätte er es gebracht?" Superstar Michael Schumacher wird indes nüchtern als "der größte Sieger" dargestellt, als größter Pilot in der Geschichte der Formel 1 eben, aber auch als unpopulärer Weltmeister. Ihn und die Fans wird dies kaum stören.Sechs Kategorien

Chimits und die Cahiers haben die 72 Portraits vorsortiert und die großen Piloten in sechs verschiedene Kategorien gesteckt, über die sich streiten lässt: Die Stylisten (Clark, Fittipaldi, Amon, Ickx), die Hartnäckigen (Hill, Brabham, Schumacher, McLaren, Coulthard), die Romantiker wie Rindt, Hunt, Rosberg, Senna, die Analytiker á la Moss, Lauda, Stewart, Gurney, Cevert; die Akrobaten vom Schlage eines Villeneuve, Mansell, Häkkinen, von Trips, Peterson und Bellof, sowie die Harten. Hierfür werden Cracks wie Hulme, Andretti, Alonso, Regazzoni, Alesi, Montoya und Räikkönen genannt. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das sich wunderbar von Portrait zu Portrait studieren lässt.

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auto motor und sport Wertung:****
Titel:Tuning Ford Focus - Jetzt helfe ich mir selbst
Umfang:180 Seiten
Größe:27 x 21 x 1,2 cm
Verlag:Motorbuch Verlag
ISBN-10:3613029162
ISBN-13:978-3613029163
Preis:24,90 Euro
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