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Auto China 2004

Ein Blick über die große Mauer

Foto: Chang'an 3 Bilder

Sie heißen Great Wall Hoover, kopieren japanische Offroader sowie deutsche Logos und stellen selbstbewußt heiße Roadster mit Namen wie Chinese Dragon auf die Räder. Hier die Highlights der Auto China 2004 - der Motor-Show in Peking, die am Mittwoch (16.6.) zu Ende gegangen ist.

17.06.2004

Chang'an Automotive
Sonst auf den Lizenzbau von Suzuki-Modellen spezialisiert, zeigte der chinesische Autohersteller Chang'an Automotive auf der Auto China 2004 gleich zwei Studien, die eine radikale Abkehr vom bisherigen Modellprogramm bedeuten.

Mit dem Yangtze River Sturgeon zeigen die Asiaten einen modern gezeichneten kleinen MPV. Der Sturgeon wirkt wie eine Mischung aus Coupé und Kombi und verfügt über vier gegenläufig angeschlagene Türen.

Deutlich sportlicher gibt sich die zweite Studie. Der Chinese Dragon getaufte zweisitzige Roadster, wird von einem 3,2-Liter-V8 befeuert.

Great Wall Motors
Great Wall Motors, Spezialist für preiswerte SUV und Pickup-Modelle, hat den neuen siebensitzigen Hoover auf der Automesse in Peking gezeigt. Angetrieben wird der K1, so sein Code-Name, vom hauseigenen 2,2-Liter-Vierzylinder mit 100 PS und einem maximalen Drehmoment von 185 Nm bei 3.200/min.

Der K1-CUV (City Utility Vehicle) baisiert auf einem Izusu-Basis-Chassis, welches durch zahlreiche chinesische Fahrwerksteile ergänzt wird. Von dem K1 erhofft sich Great Wall Motors ein Boom der Produktion von derzeit 100.000 auf 300.000 Einheiten im Jahr.

Byd

Der Handy-Akku-Hersteller und Besitzer von drei chinesischen Automobilwerken hat in Peking vier Studien vorgestellt. Neben der Crossover-Studie ET mit ABS, ASR und ESP, die sich optisch stark an die Mercedes A-Klasse und das Toyota-Hybrid-Auto Fine-N anlehnt, zeigte Byd eine fast fünf Meter lange Mittelklasse-Limousine mit 2,4-Liter Hubraum.

Des Weiteren gab es den F1 und den F4 als Weiterentwicklungen der aktuellen Modelle mit dem Namen Flyer zu sehen. Diese sind mit 1,3- und 1,6-Liter-Motoren von Mitsubishi bestückt. Besonders hübsch: Das an einen bayerischen Autohersteller erinnernde Firmen-Logo.

Chery Automobile
Chery Automobile hat sich mit dem New Crossover optisch an den Chrysler Pacifica angelehnt. Der siebensitzige MPV feierte seine Premiere auf der Auto China 2004. Der fast 4,70 Meter lange Chery kann mit drei verschiedenen Motorisierungen - 1,9-, 2,0- und 2,4-Liter Hubraum - geordert werden. Als Ausstattungsfeatures nennt Chery ein Navigationsgerät und ein DVD-System.

Harbin Hafei
Hafei Automobile zeigt auf der Peking Auto Show die Limousine Saibo, die von Pininfarina designt wurde. Die italienischen Designer zeichneten auch den Zhongyi Minivan und das Lobo Minicar.

Der Saibo wird von einem 1,6-Liter beziehungsweise 2,0-Liter-Benziner aus dem Mitsubishi-Regal befeuert. Nach Firmenangaben soll die 4,30 Meter lange Limo die Euro 3-Abgasnorm erfüllen. Angeblich wurde das Auto bereits in Europa getestet und einem Crash-Test unterzogen. Nach Firmenangaben könnte der Saibo mit seinem Radstand von 2,60 Meter 2006 nach Europa kommen.

Die Automobilabteilung Hafei gehört zur Harbin Aircraft Industry, die wiederum im Besitz der staatlich kontrollierten China Aviation Industry Corporation II ist. Bemerkenswert auch hier: Das Logo könnte ein abgespeckte Subaru-Version sein.

Hebei Zhongxing
Hebei Zhongxing Automobile hat bei der Auto China 2004 den Fugi 6500 gezeigt, eine Kopie des Toyota Land Cruiser. Der Offroader wird von einem in China produzierten Mitsubishi-Motor mit 2,4 Liter Hubraum und 125 PS Leistung angetrieben. Der Fugi 6500 misst in der Länge 5,12 Meter, in der Breite 1,85 Meter und in der Höhe 1,87 Meter. Als Radstand geben die Chinesen 2,85 Meter an. Der Toyota-Klon wird bei Jiangxi Fugi produziert, die das Modell bereits vor einigen Jahren "entwickelt" habe.

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