Dort zeigt zum Beispiel der Chinese Pan Tian Wei sein schnittiges BMW-Offroad-Coupé mit Motorhaube und Dach aus Leder, weil es an die Zeit erinnern soll, als Marco Polo noch mit einem Pferd auf der Seidenstraße unterwegs war.
Der Belgier Bram Olaerts hingegen demonstriert mit dem RX-1 einen einsitzigen Leichtbau-Sportwagen, dem man zum Parken einfach am Heck aufhängen kann.
Honda-Modelle für Barrichello und Button
Die Studenten des Masterstudienganges mussten sich dagegen in einem Projekt für Honda Autos ausdenken, die speziell für die Formel 1-Piloten Rubens Barrichello und Jenson Button geeignet sein könnten - und haben sich erst einmal mit dem Privatleben der beiden Rennfahrer beschäftigt: "Mich hat bei Barrichello das Verhältnis zwischen Vater und Sohn fasziniert", so Joris Mertens aus Belgien über seinen motorradähnlichen Zweisitzer. "Der Sohn ist doch bestimmt stolz auf ihn und deshalb habe ich das Interieur so gebaut, dass der Vater ihn umarmen und und ihm auch das Fahren beibringen kann." Diederik Vanbrabant hat sich dagegen eher über die Freundin von Jenson Button Gedanken gemacht und eine geschwungene Lounge-Sitzanlage gebaut, auf der man sich quasi gegenübersitzt, "damit Jenson seine Freundin während der Fahrt immer anschauen kann."
Ob die Entwürfe den beiden Formel 1-Piloten gefallen, wird sich am Donnerstag (19.7.) herausstellen: Beim Großen Preis von Europa stellen die Studenten ihre Arbeiten zusammen mit ihrem Professor James Kelly am Nürburgring den beiden Honda-Fahrern persönlich vor.






