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Auto-Leben 2028

Neues Projekt an der Uni Pforzheim

Foto: Reinhard Schmid 63 Bilder

Wie sieht mein Leben in 20 Jahren aus - und was für ein Auto benötige ich dann? Dieser Frage gehen zur Zeit die Studenten am Fachbereich Transportation Design der Fachhochschule Pforzheim nach.

04.06.2008

Alt aussehen möchte in der Regel niemand. Aber um ein sicheres Gefühl für ihre Arbeit zu bekommen, haben sich die Studenten zunächst einmal alt gemacht.

An ihren Stellwänden in der Pforzheimer Hochschule hängen im Photoshop bearbeitete Portraits, die einen wagen Ausblick darauf geben, wie die Nachwuchsdesigner in 20 Jahren aussehen könnten. Konkreter sind da schon die Autos, die sie hier entwerfen.

Überdimensionierte Schlafmützen
 
Im schalenförmigen VW Greenline von Jochen Krieg ist die Mittelkonsole mit Gras bewachsen, um im Interieur "einen mobilen Park in der Großstadt der Zukunft" zu schaffen, so der junge Stylist aus dem 7. Semester, dem die Privatspähre im Auto so wichtig ist, dass er die Sitze wie überdimensionierte Schlafmützen auslaufen lässt, um sich aus ihnen mit Musik berieseln zu lassen. Ökologischen Weitblick will Krieg auch mit der Idee beweisen, dass Handys und MP3-Player sich künftig auf dem Rasen mittels Photosynthese aufladen lassen.

Artem Knaus geht davon aus, in 20 Jahren auf einer Forschungsstation in der Antarktis oder in Sibirien zu leben und sich dort mit einem Expeditionsfahrzeug fortzubewegen, das in seiner Form an einen Husky-Schlitten erinnert. Im Gegensatz dazu ist es allerdings mit einem Zelt auf dem Dach ausgestattet, in dem man selbst bei arktischen Temperaturen übernachten können soll.

Urbane Nomaden fahren elektrisch

Einen urbanen Stadtwagen für urbane Nomaden, der von einem E-Motor angetrieben und einem Schirm gezogen wird, sieht Malte Schönfeld als denkbares Fahrzeugkonzept für das Jahr 2028, während sein Kollege Marco Pack davon ausgeht, dass konventionelle Autos bis dahin aus der Stadt verbannt sind, und die Menschen dann nicht mehr mit Umwelt - sondern einer Informationsverschmutzung zu kämpfen haben. Sein Rezept dagegen: Ein Modell ohne Fenster nach außen, dafür aber einem virtuellen Innenraum, in dem man blühende Landschaften an sich vorbeiziehen lassen kann. Neugierig geworden? Dann schauen Sie ab sofort jeden Tag auf www.cardesign-campus.de vorbei, und verfolgen Sie, wie die Studenten ihre Entwürfe weiterentwickeln. Ausdrücklich erwünscht: Meinungen und Beiträge.

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