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auto motor und sport

Der Wochenrückblick vom 10.5. bis zum 16.5.

Porsche 911 GT2 RS Foto: Porsche 13 Bilder

In dieser Woche spielte Leistung eine wichtige Rolle beim Blick in den Rückspiegel. Egal ob beim Porsche GT2 RS oder beim Mercedes SLS AMG. Außerdem: Alles zur Formel 1, zum GTI-Treffen am Wörthersee, der Audi A8 im Vergleichstest, Fahrberichte, Erlkönige und mehr.

14.05.2010

Leistung, immer wieder dreht sich alles um die Leistung. Die FDP in Gestalt des fiskalen Heilsbringers und anglophilen Außenministers Guido Westerwelle verlangt mehr Leistung von Hartz IV-Empfängern, ältere Arbeitnehmer müssen nicht selten ihren Stuhl räumen, weil sie vermeintlich nicht mehr voll leistungsfähig sind und die Porsche-Ingenieure sehen sich seitens ihrer Kundschaft in der Pflicht, immer schnellere und leistungsstärkere Autos zu entwickeln.

Porsche GT2 RS und alles zum GP von Barcelona

Nun, liebe Porsche-Fahrer und -Fans, Sie haben es ja nicht anders gewollt. Sie wollten 620 PS im neuen Porsche 911 GT2 RS, Sie wollten 700 Newtonmeter. Und ach ja: Sie wollten natürlich wie bisher nur Heck- und keineswegs Allradantrieb. Die Leistungsgesellschaft, sie stellt den normalen Autofahrer bisweilen vor große Herausforderungen. Wobei dieser wohl eh niemals in den Genuss kommen dürfte, sich selbst am Steuer des Porsche GT2 RS das Fürchten zu lehren. Denn die Zuffenhausener Sportwagenschmiede ruft für den neuen Überflieger die stolze Summe von 237.578 Euro auf.

Mit stolzgeschwellter Brust stand Mark Webber am vergangenen Sonntag auf dem Siegerpodest des GP von Spanien. Der Red Bull-Pilot fuhr einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg nach Hause und verwies Fernando Alonso und Sebastian Vettel auf die Plätze. Doch neben der Siegesmeldung gab es noch viel mehr zu berichten aus dem bunten, rasenden Formel 1-Mikrokosmos. Von der Stänkerei eines gewissen Herrn Button gegen Michael Schumacher etwa. Oder von der Heldentat des Sebastian Vettel. Wieder einmal musste der 22-Jährige mit einem waidwunden Auto kämpfen. Bei Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h verweigerten zum Ende des Rennens die Bremsen am Red Bull RB6 teilweise ihren Dienst. Anhalten? Das kam für den Deutschen nicht in Frage. „Das Team sagte mir, dass ich das Rennen beenden soll. Ihnen war das Risiko wegen der kaputten Bremse zu groß. Ich habe am Funk gefragt, ob das wirklich notwendig ist. Ich könnte ja wenigstens noch langsam zu Ende fahren und zwei, drei Punkte holen. Ich bekam keine Antwort. Also bin ich weiter gefahren.“ Stattdessen legte Vettel Zeiten hin, die denen von Alonso, Schumacher und Co. in nichts nachstanden. Mit defekten Bremsen wohlgemerkt. Da wäre er mal wieder, der berühmte, oft zitierte Arsch in der Hose.

24h-Rennen am Nürburgring und GTI-Treffen am Wörthersee

Eben jenen Arsch in der Hose brauchen auch die rund 800 Piloten, die sich an diesem Wochenende in die Grüne Hölle stürzen. 24 Stunden lang Adrenalin, Zweikämpfe, Zeitenhatz, Schweiß und Rad-an-Rad-Duelle. Und dies alles auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Die Eifel ruft, der Nürburgring zieht seine Jünger wieder einmal in seinen Bann. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verspricht Hochspannung pur und besten Motorsport rund um die Uhr. Auch das Team der Motor Presse Stuttgart ist in diesem Jahr wieder einmal mit am Start. In unserer großen Vorberichterstattung zum 24h-Rennen bringen wir Sie daher auf den neuesten Stand. Und natürlich berichten wir während des Rennens live von der Strecke. Unermüdlich und mit einer dicken Portion Motorsport-Leidenschaft.

Eine Leidenschaft, die Leiden schafft. Zumindest bei jenen Zeitgenossen, die dem Tuning-Auflauf am Wörthersee nichts abgewinnen können. Die Rede ist vom wohl berühmtesten GTI-Treffen. In dieser Woche ist es mal wieder so weit. Zehntausende GTI-Fans strömen nach Reifnitz, um ihrer Leidenschaft für getunte Fahrzeuge zu frönen. Asphaltkratzende Frontspoiler, wummernde Techno-Bässe, Burn-Out-Wettbewerbe, gesellige Bierrunden – das alles hat mittlerweile Tradition beim GTI-Treffen am Wörthersee. Dass dabei der Benimm bisweilen auf der Strecke bleibt leider auch. Sei es drum. Die Wörthersee-Fangemeinde ist riesig. Und sowohl VW als auch Audi und Skoda präsentieren beim größten Treffen der VW-Tuning-Szene neue Konzeptfahrzeuge - für viele Besucher sicher die Highlights des GTI-Treffens.

Alles zum Pariser Autosalon und Mercedes SLS AMG im Test

Das Highlight des Autojahres 2010 ist fraglos der Pariser Autosalon, der seine Pforten vom 2. bis zum 17. Oktober in der französischen Hauptstadt öffnen wird. Doch schon fünf Monate vor der offiziellen Eröffnung der „Mondial de l'Automobile“ verrät auto motor und sport, welche Neuheiten Audi, Mercedes, Volkswagen, BMW, Ford, Citroën Opel, Saab und Volvo enthüllen werden. So viel sei schon mal verraten: Es wird ein wahres Neuheitenfeuerwerk, das in den Pariser Messehallen abgebrannt werden wird.

Wer gerade finanziell abgebrannt ist, für den dürften jene vier Luxuslimousinen wohl eher nicht in die engere Wahl kommen, die sich in dieser Woche dem harten Vergleichstest von auto motor und sport stellten. Audi A8, BMW 7er, Porsche Panamera und Mercedes S-Klasse - allesamt ausgestattet mit Allradantrieb und leistungsstarken V8-Motoren. Allesamt mindestens 89.300 Euro teuer. Sie alle gehören zur deutschen Automobil-Elite. Und wie es sich in Elite-Kreisen gehört, wird natürlich mit Leistung nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Leistungsspanne der V8-Motoren der Luxusliner reicht von 372 PS im Audi A8 bis hin zu 407 PS im BMW 750i. Und wie es für Fahrzeuge dieser Klasse angemessen ist, ermöglichen sie alle vier gediegenes Fahren.

Gediegenes Fahren – freilich, auch das ist möglich im Mercedes SLS AMG. Aber seien wir doch mal ehrlich. Mit einem 571 PS starken Geschoss unter dem Allerwertesten will man – zumindest auf abgesperrtem Terrain – doch eher gepflegt driften denn gediegen gleiten. Der Flügeltürer von Mercedes fasziniert. Ob durch sein Design, seinen Sound oder seine fahrdynamischen Fähigkeiten, die der Mercedes SLS AMG im Einzeltest unter Beweis stellen musste. Doch erinnern wir uns kurz zurück: Porsche präsentierte in dieser Woche mit dem Porsche GT2 RS einen Supersportler, der den Mercedes SLS AMG das Fürchten lehren könnte. 620 PS gegen 571 Pferdestärken. In jedem Autoquartett ginge dieser Stich an den Porsche. Denn nicht nur hier dreht sich am Ende eben alles um die Leistung.

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