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auto motor und sport

Der Wochenrückblick vom 26.4. bis zum 2.5.

Ferrari 599XX Foto: Ferrari 30 Bilder

Der Blick in den Rückspiegel lässt unser Trommelfell vibrieren. Schuld daran: Der Ferrari 599XX, der zur Rekordfahrt auf dem Nürburgring blies. Außerdem: BMW 135 is, Tests, Erlkönige, 30 Jahre Quattro, alles zu den chinesischen Autoherstellern und, und, und...

02.05.2010

Manchmal ist es einfach nur Lärm. Penetrant und Trommelfell-malträtierend sucht er sich seinen Weg aus den Endrohren von Autos, Motorrädern und Mopeds in die mehr oder weniger großen Ohrmuscheln, erzeugt Stress und Krankheiten.

Ferrari 599XX mit Rekordfahrt und Erlkönig-Video BMW 135 is

Grund genug, der Lärmproblematik einen eigenen "Tag gegen Lärm" zu widmen, der in dieser Woche zum 13. mal stattfand. Aber manchmal nehmen wir das akustische Endprodukt aus ansaugen, verdichten und verbrennen nicht als Lärm wahr, sondern als Musik. Wie im Falle des Ferrari 599XX. Zwölf Zylinder singen ja bereits von Natur aus ein ganz spezielles Lied - mal herzerwärmend, mal markerschütternd. Immer faszinierend. Aber was diese 730 italienischen Zuchthengste zum Besten geben, die den sechs Litern Hubraum des Ferrari 599XX innewohnen, grenzt schon an eine bis in die letzte Taktfolge aufs Feinste durchkomponierte Sinfonie. Ferraris neuer Überflieger gab jüngst in der Eifel ein imposantes Gastspiel. Schauplatz war - natürlich - die Nordschleife des Nürburgrings. Die Roten traten mit dem Vorsatz an, den Rundenrekord für Rennboliden mit Serienbasis in der Grünen Hölle zu pulverisieren. Die Ansage lautete frei übersetzt in etwa so: "Ische fahre Dir mitte meine Auto in unter siebe Minute durche die Grüne Ölle!" Weniger als sieben Minuten also für die 20,832 Kilometer lange Nordschleife. Eine taffe Ansage. Doch die stolzen Italiener hielten Wort. Testpilot Raffaele De Simone jagte den Ferrari 599XX in 6.58.16 Minuten über die Berg- und Talbahn. Und selbstredend waren zur Dokumentation dieses Meisterstücks mehrere Kameras Zeugen des Geschehens. Sie bannten nicht nur den roten Renner bei seiner Jagd am Limit auf Microchip, sondern eben auch jenes Sinfonie-gleiche Musikfestspiel, das den zwei Endrohren des 599XX entwich. "Musica è!", wie einst Eros Ramazotti und Andrea Boccelli im Duett zum Besten gaben.
 
Mit zum Besten in Sachen Fahrdynamik und Fahrspaß gehören traditionell jene Fahrzeuge, die den blau-weißen Propeller auf der Motorhaube tragen. BMW ist für seine sportlichen Modelle und die sprichwörtliche Freude am Fahren bekannt. Zwar bleiben die Bayern ihren Fans einen wahren Supersportler vom Schlage eines Ferrari 599XX immer noch schuldig. Doch dafür könnte es schon in Kürze wieder einmal ordentlich rappeln im Karton der kompakten Sportler. Denn BMW erprobt derzeit einen neuen Top-Athleten im Kleid des BMW 1er Coupés. Wo? Auf der Nordschleife. Natürlich. Das ahnte auch unser Erlkönig-Jäger und war an einem sonnigen Tag zur Stelle, als der kommende BMW 135is auf geheimer Testfahrt über die Curbs ratterte. Das Beste daran: Unser Mister X zückte nicht nur die Fotokamera, um hochauflösende Bilder zu schießen. Er bannte den BMW-Erlkönig auch auf Video. Bewegtbild, mit Ton versteht sich. Und der kann sich durchaus hören lassen. Sonor, leicht basslastig, alles andere als penetrant und Trommelfell-malträtierend. Manchmal, ja manchmal ist es eben alles andere als einfach nur Lärm...

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