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auto motor und sport

Der Wochenrückblick vom 22. bis zum 28.3.

Mercedes-Benz Carrera Panamericana Foto: Mercedes-Benz 27 Bilder

Wir schauen in den automobilen Rückspiegel und landen im Jahr 1952, als Karl Kling im Mercedes 300 SL die Carrera Panamericana gewann. Außerdem: Audi R8 Spyder im Fahrbericht, Formel 1 in Australien, Erlkönige,Vergleichstests, und, und, und...

27.03.2010

Zurück zu den Wurzeln. Mercedes nimmt sich dieses Motto zu Herzen und startet eine ebenso ungewöhnliche wie aufwändige Aktion. Jener Mercedes-Benz 300 SL aus dem Jahre 1952, der normalerweise im Stuttgarter Mercedes-Museum von den frühen Motorsporterfolgen der Marke mit dem Stern zeugt, macht sich nun auf eine weite Reise - zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Mercedes 300 SL auf der Panamericana und neuer Audi R8 Spyder

Denn vor 48 Jahren siegte eben jener Flügeltürer mit Karl Kling am Steuer bei der Carrera Panamericana. Und was müssen das damals für wilde Zeiten gewesen sein! Auf unbefestigten Straßen prügelte Kling seinen 300 SL furchtlos über 3.111 Kilometer mit einem halsbrecherischen Durchschnittstempo von 165,011 km/h. Airbags, ABS oder Bremskraftverstärker? Fehlanzeige! Schließlich schreiben wir das Jahr 1952. Ach ja: Und über Scheibenbremsen verfügte der automobile Traum unzähliger Männer erst zum Ende seiner Bauzeit, nämlich ab Februar 1962. Respekt, Herr Kling! Das nennt man wohl einen A... in der Hose haben. Der Anlass für die Reise in die Vergangenheit ist der neue Mercedes-Flügeltürer, der die Formen des legendären Urahns in die Neuzeit übersetzt und mit seinen 571 PS sicher auch für den ein oder anderen Rekord gut wäre. In Mittelamerika rollen die beiden Flügeltürer nun also gemeinsam auf geschichtsträchtigem Geläuf. Wenn auch nur zu Marketingzwecken und nicht im wilden Renntempo.
 
Das wilde Renntempo, es liegt gewiss auch dem Audi R8 Spyder in den Genen. V10-Mittelmotor, 525 PS, Trockensumpfschmierung und Allradantrieb. In 4,1 Sekunden auf Tempo 100 und bis zu 313 km/h schnell. Ein Traum. Unser Kollege Carsten Rose konnte sich bei der ersten Ausfahrt mit dem Audi R8 Spyder in den französischen Seealpen ein eigenes Bild von den Qualitäten des Cabrios mit dem Gänsehaut-Sound machen. Sein Grinsen bei der Rückkehr nach Stuttgart sprach Bände. Und "Herr Rose" hatte Glück, konnte den V10 dank des guten Wetters rund um Nizza sogar mit allen Sinnen genießen. Verdeck runter, Ohren spitzen, Endorphin-Schub genießen. Herz, was willst Du mehr?

Michael Schumacher vor seinem zweiten Saisonrennen in Melbourne

Ein echtes Racer-Herz schlägt in der Brust von Michael Schumacher. 41 Lenze zählt der Wahl-Schweizer mittlerweile. Er hatte sich vom Formel 1-Zirkus bereits 2006 verabschiedet und kämpft nun doch wieder um Tausendstelsekunden und WM-Punkte. Dass er sich dabei auf den Kampf mit deutlich jüngeren Rivalen einlässt, stört den siebenfachen F1-Weltmeister nicht im Geringsten. Schumi weiß, dass er es immer noch drauf hat. Er braucht den Nervenkitzel, das Adrenalin, die Aufmerksamkeit, den Zweikampf. Bei seinem ersten Formel 1-Rennen nach drei Jahren in Bahrain reichte es vorerst nur für Platz sechs. Aber wer den Großmeister nach dem Rennen beobachtete, der wusste: Es hat ihm gefallen. Das zweite Rennen, das an diesem Wochenende in Australien stattfindet, kann kommen. Der Mann hat Spaß an seinem Job. Und den übt er nun in seinem zweiten Rennfahrer-Frühling für Mercedes aus. Jener Marke, bei der Schumacher seine große Karriere einst begann. Wir erinnern uns an die Gruppe C-Sportwagen-Zeit, als ein gewisser Michael Schumacher gemeinsam mit Jochen Mass, Karl Wendlinger und Heinz-Harald Frentzen im Sauber-Mercedes C11 und später im C 291 von Sieg zu Sieg eilte. Das war Anfang der 90er Jahre. Und nun sitzt Schumi wieder in einem Silberpfeil. Zurück zu den Wurzeln. Wie das Leben so spielt.

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