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Amsterdam setzt massiv auf Elektromobilität

E-Mobilität Staatliche Fördermittel Foto: Yoshi Kimura 82 Bilder

Amsterdam. Im Gegensatz zu Berlin, das im März nur angekündigt hat, zur Elektrohauptstadt Deutschlands werden zu sollen, setzt Amsterdam bereits konkret und massiv auf die Förderung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wie Autos und Roller.

23.03.2011 Harald Hamprecht

Amsterdam hat sich vorgenommen, dass bereits 2015, also in nur vier Jahren, rund 15.000 Elektroautos in der Stadt unterwegs sind. Dafür baut Amsterdam die Infrastruktur aus und nimmt auch Geld in die Hand, um den Kauf von E-Autos zu unterstützen.
So finanziert Amsterdam die Hälfte der Differenz zwischen dem Kaufpreis für ein Elektroauto und dem gleichen Modell mit konventionellem Antrieb. Zudem gibt es bereits 100 von der Stadt eingerichtete Elektrotankstellen, an denen Elektroautos und Roller Strom tanken können. 300 Fahrer haben sich bereits registrieren lassen und können per Google Maps nachschauen, welche Tankstelle gerade frei ist. Die Tankrechnung bezahlt die Stadt. Der Strom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen. Im nächsten Jahr soll die Zahl der öffentlichen Tankstellen auf 200 steigen, Zielmarke sind 2.000 Zapfsäulen.

Gleichzeitig werden umweltfreundliche Verkehrsmittel bevorzugt. So reduziert Amsterdam die Parkflächen in der City, während Elektroautos kostenlos parken dürfen. Üblicherweise liegt die Parkgebühr in Amsterdam bei fünf Euro pro Stunde. Zudem baut Amsterdam das Radnetz weiter aus und will in den nächsten Jahren 400 km neue Radwege bauen. Gleichzeitig wird der Autoverkehr noch langsamer fließen, weil in der Stadt fast flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden soll.

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