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auto motor und sport-Kongress 2012

Greenpeace: E-Auto ist Mobilität für Reiche

Wolfgang Lohbeck Foto: Axel Kirchhof 21 Bilder

Die Umweltorganisation Greenpeace hat massive Kritik an der Entwicklung des Elektroautos geübt. Elektroautos seien beim aktuellen Strommix weder sparsamer als herkömmliche Autos, noch nutzten sie dem Klima, kritisierte Greenpeace-Verkehrsexperte Wolfgang Lohbeck am Donnerstag (12.4.) auf dem auto motor und sport-Kongress in Stuttgart vor mehr als 300 Autoexperten.

12.04.2012 auto motor und sport

Außerdem würden Elektroautos aufgrund ihres hohen Preises weite Teile der Bevölkerung von der Mobilität ausschließen, so Lohbeck. „Ich bin kein Freund einer Mobilität, die viele Leute ausschließt. Das ist Mobilität für Reiche.“ Es gäbe noch keinen Durchbruch bei den hohen Batteriepreisen.

E-Autos ohne ökologischen Vorteil

Hinzu komme jedoch, dass Elektroautos überhaupt keinen ökologischen Vorteil böten. Beim jetzigen Strommix stoße ein Elektroauto sogar mehr CO2 aus als ein sparsamer Benziner. „Ein Auto wiegt heute anderthalb Tonnen. Da ist es egal, ob er mit Elektro- oder Benzinmotor angetrieben wird.“ Deshalb glaubt Greenpeace, dass der „Verbrennungsmotor in den nächsten 10 bis 15 Jahren die Nase eindeutig vorn“ haben wird, so Lohbeck. Es gehe darum, noch erheblich sparsamere Benzinmotoren zu bauen. „Die Zukunft besteht im Downsizing und Supercharging. Das hat sich als Königsweg herausgestellt. Der Weg zu weniger Ölverbrauch führt zu allererst über den sparsameren Benzinmotor.“

auto motor und sport-Kongress 2012 6:01 Min.
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