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auto motor und sport-Kongress 2010

Ulrich Hackenberg leitet die VW-Entwicklung

Ulrich Hackenberg, VW-Entwicklungsvorstand Foto: VW

Ulrich Hackenberg ist seit 1. Februar 2007 Mitglied des Markenvorstands Volkswagen und dort für den Geschäftsbereich "Entwicklung" verantwortlich. Geboren wurde der promovierte Maschinenbauer Hackenberg 1950 in Herne.

04.01.2010

Nach Abschluss des Studiums für Maschinenbau an der RWTH Aachen war Hackenberg von 1978 bis 1985 am Institut für Kraftfahrwesen als Assistent tätig. Er leitete dort unter anderem den Forschungsbereich Fahrzeugdynamik und baute die Vorlesung Kraftradtechnik auf. Ulrich Hackenberg promovierte im Fachbereich Fahrzeugtechnik mit dem Thema "Stabilitätsverhalten des Systems Fahrer-Kraftrad-Straße".

1985 wechselte Ulrich Hackenberg zu Audi, wo er innerhalb der Vorentwicklung die Leitung der Hauptgruppe Fahrzeugmechanik übernahm. 1989 folgten Aufgaben als Technischer Projektleiter Audi A4, Leiter Fahrzeugkonzepte und Technische Projektleitung der gesamten Produktpalette.
Wesentliche Verantwortungsschwerpunkte waren die Konzeption und Projektleitung der Fahrzeuge Audi 80, A3, A4, A6, A8, TT und A2 sowie zahlreicher Konzeptstudien und Showcars. Ulrich Hackenberg wirkte auch beim Aufbau einer Simultaneous-Engineering Struktur entscheidend mit.

Neben seiner Tätigkeit in der Automobilindustrie dozierte Ulrich Hackenberg von 1988 bis 1995 als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Konstanz zum Thema Fahrzeugtechnik.
Von 1998 bis 2002 war Ulrich Hackenberg für die Volkswagen AG tätig. Dort leitete er den Bereich Aufbauentwicklung und übernahm Ende 1998 zusätzlich die Verantwortung für die Pkw-Konzeptentwicklung.

In Ergänzung seiner Aufgaben bei Volkswagen wurde Ulrich Hackenberg in der Funktion eines ’Member of the Board' mit der Neustrukturierung der Technischen Entwicklung bei Rolls Royce Bentley Motor Cars Ltd. betraut. Von Anfang 1999 bis Mitte 2000 zeichnete er dabei Verantwortung für die Konzeption der Bentley-Modellreihe sowie der Neuanläufe des Bentley Arnage Red Label, des Rolls Royce Seraph long wheelbase sowie des Rolls Royce Corniche.
Von 2002 bis 2007 war Ulrich Hackenberg wieder für Audi tätig und leitete dort den Bereich Aufbauentwicklung mit den Schwerpunkten Karosserie, Innenausstattung und Fahrzeugsicherheit. Ab April 2003 leitete er die Sparte Konzeptentwicklung, Entwicklung Aufbau, Elektrik/Elektronik.

Im Rahmen der Konzern-Modulstrategie verantwortete Ulrich Hackenberg seit 2004 den Modulmanagement-Bereich Aufbau und koordinierte konzernweit den Einsatz von Karosserie- und Ausstattungskomponenten.

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