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auto motor und sport

Winterkorn ist Auto-Manager des Jahres

Martin Winterkorn, VW Foto: VW 71 Bilder

VW-Chef Martin Winterkorn ist für die Redaktion von auto motor und sport der "Auto-Manager des Jahres 2009". Winterkorn habe Volkswagen souverän durch die Krise geführt und mit Vollgas in Richtung Weltmarktführerschaft.

17.12.2009

Es sei ihm hervorragend gelungen, den Konzern mit neun Marken weiter zu entwickeln. Dabei habe sich Winterkorn auch durch die versuchte Übernahme durch Porsche nicht vom erfolgreichen Kurs abbringen lassen und schließlich geschickt die Chance genutzt, Porsche als zehnte Marke in den Konzern zu integrieren.

Die im Vergleich zur Konkurrenz überschaubaren Schwächen - wie die noch zu optimierende Effizienz in der Produktion - habe Winterkorn erkannt und in Angriff genommen, so die Redaktion. Die Mehrmarkenstrategie des Konzerns, an denen andere Konzerne gescheitert sind, habe sich gerade in der Krise bewährt.

Stadler hat Audi trotz Krise auf Erfolgskurs gehalten

Auf Rang 2 der seit dem Jahr 2000 jährlich stattfindenden Wahl zum Auto-Manager des Jahres folgen gleich auf Audi-Chef Rupert Stadler, Ford-Chef Bernhard Mattes und BMW-Chef Norbert Reithofer.

Stadler sei es gelungen, auch in der Krise und ohne den Schub der Abwrackprämie den  Audi-Absatz relativ stabil zu halten. Insbesondere konnte Audi vom Boom und der eigenen starken Präsenz im weltgrößten Automarkt China profitieren. Schwächen sieht auto motor und sport im Vergleich zur Premiumkonkurrenz beim Thema Umwelttechnologie und hinsichtlich der ausbaufähigen Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Ford Europe agiert abgekoppelt vom US-Mutterkonzern erfolgreich

Überraschungszweiter wurde Ford-Chef Bernhard Mattes. Er hat es 2009 geschafft, die Kölner Ford-Tochter von den Problemen des Mutterkonzerns abzukoppeln. Ford konnte in Deutschland und ganz Europa mit den attraktiven Kleinwagen Fiesta und Ka massiv von der Abwrackprämie profitieren. Dazu passend punktet Ford mit der Flatrate-Finanzierung im Handel und hat damit genau den Zeitgeist getroffen.

Reithofer verteidigt mit BMW die Volumen-Führerschaft im Premiumsegment

Punktgleich mit dem Ford-Chef ist BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer, dem es im Jahr 2009 gelungen ist, die Volumen-Führerschaft im Premiumsegment zu verteidigen, auch wenn die Gewinne geschmolzen sind und ein weiterer Arbeitsplatzabbau notwendig war. Mit dem neuen BMW 5er, der 2010 in den Markt kommt, zeige der Konzernchef, dass BMW seinen Spitzenplatz im Premiumsegment auch künftig behaupten will.

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