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Auto-Produktion in Osteuropa immer attraktiver

Die Verlagerung der Auto- und Zulieferer-Produktion nach Osteuropa wird sich nach Einschätzung von Experten mit der EU-Erweiterung noch beschleunigen. "Nach dem 1. Mai muss damit gerechnet werden, dass verstärkt auch kleine und mittlere Zulieferer die großen Produktionsvorteile in Osteuropa nutzen."

20.04.2004

Dies sagte Ferdinand Dudenhöffer von der FH Gelsenkirchen am Dienstag (20.4.) in München. Die Unsicherheiten der Ost-Produktion würden für die Mittelständler mit dem EU-Beitritt deutlich geringer.

Gerade für die Zulieferer sei die Verlagerung zumindest eines Teils der Produktion eine notwendige Überlebensstrategie, da die Fertigung allein in Deutschland wegen der hohen Kosten oft nicht überlebensfähig sei. Würden die Autos einschließlich aller Zulieferer-Teile komplett in Deutschland gefertigt, wären sie laut Dudenhöffer deutlich teurer.

So würde ein Mittelklasse-Fahrzeug tschechischer Produktion wie der Skoda-Oktavia (20.000 Euro) Dudenhöffers Berechnungen zufolge vollständig in Deutschland produziert knapp 25.000 Euro kosten. Ursache seien die hohen Lohnkosten. Während in West-Deutschland die Arbeitsstunde einschließlich Lohnnebenkosten mit 28,50 Euro pro Stunde berechnet werden müsse, seien es in Tschechien gerade einmal 4,20 Euro.

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