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Autobauer reduzieren Werbung

Foto: dpa

Die Werbeausgaben der deutschen Autoindustrie sind im ersten Halbjahr laut einer Studie um 3,3 Prozent auf gut 1,02 Milliarden Euro gesunken.

28.07.2008

Das Institut Nielsen Media Research wertete für das Branchenblatt "Automobilwoche" die Ausgaben der Branche für klassische Werbung (TV, Radio, Print, Kino und Plakat) aus.

Im vergangenen Jahr hatte die Pkw-Branche noch das stärkste absolute Bruttowerbewachstum verzeichnet, sagte der Geschäftsführer von Nielsen Media Research, Ludger Wibbelt. "Diese Dynamik war unter anderem auf die massiven Werbekampagnen der beiden Automobilhersteller Toyota und VW zurückzuführen, die um die aufwendigste Plakatkampagne des Jahres 2007 konkurrierten." Trotz eines Rückgangs der Plakatwerbung von 42,6 Prozent auf 32,8 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2008 hält Wibbelt für das Gesamtjahr ein leichtes Werbeplus der Automobilindustrie für realistisch.

Den höchsten Betrag in Werbung investierte demnach Volkswagen: Die Wolfsburger hätten im ersten Halbjahr 97,6 Millionen Euro für Reklame gezahlt und lägen damit klar vor Opel (78 Mio Euro) und Daimler (74,4 Mio Euro). Das meistbeworbene Modell sei im ersten Halbjahr der Ford Focus mit einem Volumen von 21,2 Millionen Euro gewesen. In diesem Zeitraum wurden in Deutschland nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts 31.212 Einheiten des Focus zugelassen ­ pro verkauftes Auto seien also 679 Euro in Werbung gesteckt worden.

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