Nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin entspricht dies einem Rückgang von 3,8 beziehungsweise 7,4 Prozent. Die Klaurate bei den Pkw sank auf 1,1 gestohlene Modelle pro 1.000 kaskoversicherter Fahrzeuge. Insgesamt mussten die Versicherer ihren Kunden 301 Millionen Euro Entschädigung für gestohlenen Pkw (minus 2,2 Prozent); 416 Millionen Euro (minus 0,5 Prozent) für alle gestohlenen Fahrzeuge zahlen.
Der besondere Liebling der Diebe: Der BMW X5 4.4 - jedes 25. Modell wechselte nicht ganz freiwillig den Besitzer, wonach die Versicherungen im Durchschnitt 50.000 Euro an den Ex-Halter zahlen musste. Neu im Fokus der Auto-Diebe: Seat (plus 20,8 Prozent) und Skoda (plus 17,7 Prozent) auch Porsche ist mit einem Klau-Plus von 9,6 Prozent erstmals seit Jahren wieder in der Statistik. Bei den japanischen Marken ging im vergangenen Jahr bei Honda (minus 23 Prozent), Mazda (minus 16,8 Prozent), Nissan (minus 20,6 Prozent) und Mitsubishi (minus 27,1 Prozent) das Interesse deutlich zurück. Die unbeliebteste Marke: Proton.
Am häufigsten schlugen Diebe in Berlin und Hamburg zu: 4,2 pro 1.000 zugelassene Autos. Diese Rate ist damit fast elfmal so hoch wie im Regierungsbezirk Mittelfranken, wo sich Autos und deren Besitzer bundesweit am sichersten fühlen können.
Autodiebe lieben den BMW X5
In Deutschland werden immer wertvollere Autos gestohlen, die Diebstahlrate ist aber rückläufig. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 58.764 Fahrzeuge entwendet, davon 34.775 Pkw.
Autor: hwi



