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Autofahrer nutzen verstärkt freie Werkstätten

Foto: dpa

Die Autofahrer in Deutschland lassen ihre Wagen immer öfter in freien Werkstätten warten.

12.08.2008

Diese konnten laut einer Analyse von TNS Infratest ihren Marktanteil in den vergangenen Jahren ausbauen und Kunden von Vertragswerkstätten abwerben. Während im Jahr 2004 freie Werkstätten noch 40 Prozent aller Service- und Reparaturarbeiten vornahmen, waren es im Jahr 2007 bereits 46 Prozent, teilt das Marktforschungsunternehmen in München mit.

Bei Fahrzeugen, die zehn Jahre und älter sind, haben freie Werkstätten demnach sogar einen Marktanteil von mehr als 63 Prozent erreicht. Bei jüngeren Fahrzeugen bis zu einem Alter von drei Jahren beträgt der Anteil zwölf Prozent. Im Jahr 2004 waren es auch hier nur sieben Prozent gewesen. Für die europaweite Studie wurden in Deutschland mehr als 7.000 Werkstattbesuche analysiert.

Als Grund für die Entwicklung nennt TNS Infratest die kontinuierliche Alterung des Pkw-Bestandes in Deutschland. Während das Durchschnittsalter der Autos im Jahr 2000 noch bei 6,9 Jahren lag, seien es mittlerweile mehr als acht Jahre. Je älter ein Auto ist, desto größer ist in der Regel die Bereitschaft der Besitzer, Reparatur- und Wartungsarbeiten von freien Werkstätten vornehmen zu lassen. Kostenvorteile dürften ebenfalls eine Rolle spielen.

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