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Autofahrer rast in Münchner Café

Foto: giw

Am Freitagabend (28.7.) raste ein 54-jähriger Fahrer vermutlich aufgrund eines epileptischen Anfalls in ein Münchner Straßencafé. Nach der Amokfahrt im Stadtteil Schwabing bei der vier Gäste verletzt wurden, ermittelt die Polizei weiter die genaue Unfallursache.

31.07.2006

Alle verletzten Gäste des Cafés konnten nach Polizeiangaben bereits Sonntag (30.7) aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Fahrer und sein 17 Jahre alter Sohn auf dem Beifahrersitz wurden ebenfalls verletzt. Der Außenbereich des Cafés an der Leopoldstraße im Münchner Stadtteil Schwabing wurde völlig verwüstet.

Zuvor hatte der Autofahrer in der Nähe des Cafés bereits einen anderen Wagen gerammt und Unfallflucht begangen. Der Besitzer des beschädigten Autos hatte den 54-Jährigen gebeten, zu einer geeigneten Stelle zu fahren, um die Personalien auszutauschen. Dieser fuhr jedoch weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Über einen Linienbusfahrer verständigte der Zurückgebliebene die Polizei, die den Flüchtigen kurze Zeit später auf der Leopoldstraße ausmachte und die Verfolgung aufnahm.

Als eine Zivilstreife den 54-Jährigen aufhalten wollte, gab er Vollgas und raste nach rechts über den Fahrrad- und den Gehweg in den Außenbereich des Straßencafés. Unterwegs beschädigte er zwei Autos, vier abgestellte Fahrräder und mehrere Pflanzenkübel. Stühle und Tische wirbelten durch die Luft. Vier Männer, die sich im Café aufhielten und in Reichweite des Rasers saßen, wurden wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen eine Hauswand und blieb dort liegen.

Der Schaden des Unglücks beträgt nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro. Die genaue Art der Erkrankung des 54-Jährigen, der bereits auf der Autobahn nach München wegen eines Anfalls eine Pause eingelegt hatte, war am Wochenende noch unklar. Es müsse erst eine eingehende ärztliche Untersuchung erfolgen, hieß es bei der Polizei.

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