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Autohandel 2007 mit leichtem Umsatzrückgang

Foto: dpa

Der starke Rückgang bei den Neuzulassungen im vergangenen Jahr ging auch am Handel nicht spurlos vorbei.

23.02.2008

Wie auto motor und sport aus Händlerkreisen erfuhr, ging die Zahl der Autohäuser und Werkstätten in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 450 auf knapp 40.000 Betriebe zurück, die Zahl der Beschäftigten sank um 5.500. Der Umsatz sank um gut ein Prozent auf 129,7 Milliarden Euro. Die hohen Verluste im Neuwagenbereich (minus 6,5 Prozent) und das zweistellige Umsatzminus im Gebrauchtwagengeschäft der freien Händler (minus 10,2 Prozent), konnte die Branche durch ein Umsatzplus von 6,8 Prozent der Markenhändler mit Gebrauchten, ein Plus von 2,7 Prozent im Service-Geschäft und einem Plus von 7,6 Prozent im Lkw-Geschäft fast auffangen.

Die Durchschnittspreise neuer Pkw (inklusive Mehrwertsteuer) erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 25.970 Euro (Vorjahr: 24.480 Euro). Ursächlich dafür seien mehrheitlich der gestiegene Anteil gewerblicher Käufe und das Wachstum im Dieselbereich auf 47,7 Prozent (Vorjahr: 44,3 Prozent), erfuhr auto motor und sport aus Kreisen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe.

Stark gelitten hat allerdings die Umsatzrendite: Sie halbierte sich von 1,2 auf 0,6 Prozent. Mitverantwortlich ist dafür die wachsende Zahl von Neuwagen, die nicht mehr über den Handel, sondern direkt von den Herstellern vertrieben werden. 2007 wurden rund eine Millionen Neuwagen direkt von den Herstellern verkauft. Von 1997 bis 2007 ist der Anteil des Handels am Gesamtmarkt neuer Pkw von 91 auf 66 Prozent gesunken.

Die offiziellen Zahlen wird der ZdK zusammen mit dem Ausblick auf das laufende Jahr am Dienstag (26.2.) in München veröffentlichen.

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