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Autohandel-Studie

Zahl der Autohändler weiter im Sinkflug

Autohaus VW-Händler Foto: VW

Der Automobilhandel steht trotz Abwrackprämie vor einer weiteren Konsolidierung. Das ergab eine Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA)und der Dekra. Danach wird die Zahl der Händler bis 2015 auf 6.200 zurückgehen.

28.05.2009 Jens Katemann

Institutsleiter Willi Diez erwartet einen Rückgang von 8.600 Händlern im Jahr 2008 auf 6.200 im Jahr 2015. "Zwar wird die Zahl der Neuzulassungen dank der Abwrackprämie in diesem Jahr auf bis zu 3,7 Millionen steigen, langfristig erwarte ich aber eher ein Volumen von 2,5 in schlechten, und maximal drei Millionen in guten Jahren."

Deutliche Netzreduktion bei den großen Marken

Diez rechnet deshalb vor allem bei großen Marken mit einer "deutlichen Netzreduktion". Im Rahmen der Untersuchung stellten Diez und seine Mitarbeiter auch fest, dass größere Händlergruppen hier zu lande keineswegs profitabler sind als kleine Unternehmen. Die weltweite größte Händlergruppe ist laut Diez derzeit die Porsche Holding mit Sitz in Salzburg, die zuletzt europaweit 437.000 Neuwagen im Jahr verkaufte. Der größte deutsche Händler ist die Emil Frey Gruppe mit 50.000 verkauften Neuwagen.

Insgesamt tendieren die Unternehmen in Deutschland weiterhin dazu, neben ihrer Stammmarke weitere Marken hinzu zu nehmen. "Wir haben aber auch festgestellt, dass Mehrmarkenhandel nicht automatisch zu besseren Renditen führt", sagte Diez. Mit 0,87 Prozent durchschnittlicher Umsatzrendite erwirtschafteten die Mehrmarkenhändler sogar schlechtere Renditen als Einmarkenhändler (0,91 Prozent).

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