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Autoindustrie Spanien

4,1 Milliarden Euro schweres Hilfspaket

Spanische Flagge

Spanien greift der Autoindustrie im Land angesichts der Wirtschaftskrise mit einem rund 4,1 Milliarden Euro schweren Hilfspaket unter die Arme.

13.02.2009

So wird etwa die Entwicklung sparsamerer Wagen gefördert. Ziel sei, dass bis zum Jahr 2014 rund eine Million Hybridautos auf Spaniens Straßen unterwegs seien, sagte Industrieminister Miguel Sebastián am Freitag. Unternehmen, die ohne Verhandlungen mit den Gewerkschaften Arbeitsplätze streichen, können nach seinen Worten nicht mit Unterstützung rechnen. "Es würde wenig Sinn machen, in einen Zukunftsplan zu investieren, der mit einem Stellenabbau beginnt", sagte er.

Maßnahmen laut Gewerkschaft nicht ausreichend

Insgesamt gehe es darum, in Spanien angesiedelte Hersteller und Zulieferer wettbewerbsfähiger zu machen, erklärte der Industrieminister. Das Hilfspaket sieht auch eine vorübergehende Aussetzung der Sozialversicherungszahlungen vor. In dem Betrag ist eine bestehende Abwrackprämie bereits enthalten. Die Gewerkschaften kritisierten die Maßnahmen als unzureichend.

2008 starker Absatzeinbruch

Spaniens Automarkt hatte 2008 den schwersten Absatzeinbruch seiner Geschichte erlebt. Die Zahl der Kfz-Neuzulassungen ging im Vergleich zu 2007 um 28,1 Prozent zurück. Die Autobranche macht rund sechs Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

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