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Autojahr 2005

Müde Aussichten

Foto: dpa

Das Jahr 2005 bleibt für die Automobil- und Zulieferbranche ein weiteres Übergangsjahr. Danach könnte es weltweit aber wieder bessere Jahre für die Autobauer geben, sagte Ferdinand Dudenhöffer vom Prognoseinstitut B&D-Forecast (Leverkusen) am Dienstag (10.5.) anlässlich des 16. Automobil-Forums in Stuttgart.

10.05.2005

Laut Dudenhöffer wird die weltweite Pkw-Produktion in diesem Jahr nur um 0,7 Prozent auf 52,6 Millionen Fahrzeuge steigen. 2004 hatte das Wachstum noch 4,4 Prozent betragen. Wachstumsträger in den Weltautomärkten bleiben China, Indien, Lateinamerika und Ost-Europa. Dabei werde Indien bereits stärker als China wachsen. "Die Margen in China sind schneller unter Druck geraten als von den meisten erwartet", meinte der Automobilexperte.

Dudenhöffer betonte, dass Hybrid-Fahrzeuge der wichtigste neue Trend seien. Nur so könne etwa die europäische Automobilindustrie ihre selbstgesteckten Emissionsziele erreichen. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass Mercedes-Benz und BMW die ersten deutschen Hersteller sein werden, die nach 2007 die ersten Serien-Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt bringen werden. In den USA geht er schon in diesem Jahr von gut 250.000 verkauften Hybrid-Pkw aus - fast alle von Toyota. "Der Vorsprung von Toyota beim Thema Hybrid ist enorm", sagte Dudenhöffer auf dem Fachkongress der Autobranche in Stuttgart. Die deutschen Hersteller müssten mit Hochdruck daran arbeiten, diesen Vorsprung
aufzuholen.

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