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Autojahr 2007

Jahr-Markt

Foto: Hersteller / Schulte Nextline 49 Bilder

2007 steht mit der Neuauflage von Mercedes C-Klasse, Audi A4 und Renault Laguna im Zeichen der Mittelklasse. Aber auch Sport Utilities wie der VW Tiguan haben Hochkonjunktur.

13.12.2006 Eberhard Kittler

Sport Utility Vehicles

Autos wie der VW Tiguan sind längst keine Nischenfahrzeuge mehr – weil sie über einen robusten Charme verfügen, gute Zugwagen sind, ein Gefühl von Sicherheit geben und mit ihrer hohen Sitzposition den Einstieg erleichtern. Der 4,43 Meter kurze VW-SUV nutzt die technische Basis des Golf, wobei nur Vierzylinder zum Einsatz kommen. Das sind der 1.4 TSI mit 150 PS, der 2.0 TFSI mit 175 und 200 PS sowie der 2.0 TDI mit 140 und 170 PS. Die Diesel werden über eine sehr weitreichende Abgasreinigung verfügen, die auch bei VW künftig unter der Bezeichnung Bluetec läuft. Der Tiguan verfügt optional über den weiterentwickelten 4motion-Antrieb via elektronisch geregelter Haldex-Kupplung: Droht Schlupf an der Vorderachse, schaltet sich die Hinterachse zu. Sperren der Reduktionsgetriebe gibt es nicht. Der Viertürer rollt ab Dezember 2007 zu einem Einstiegspreis von 25.000 Euro zu den Kunden. Erstmals im Serientrimm gezeigt wird der Tiguan zuvor auf der IAA. In ähnlicher Größenordnung wie der Tiguan positioniert sind Nissan Qashqai, Honda CR-V und Land Rover Freelander. Dazu kommen der Mitsubishi Outlander sowie die eng verwandten
Peugeot 4007 und Citroën C-Crosser.

Limousinen & Kombis

Die nächste Mercedes C-Klasse wird die Messlatte gegenüber BMW Dreier Überarbeitung Herbst 2008) und Audi A4 noch höher legen. Wobei der A4 im November in völlig neuer Form erscheint: Er nutzt Module des größeren Audi A6 und des zweitürigen A5. Als Benziner dienen ausschließlich Direkteinspritzer, darunter der neue 1,8-Liter-Turbo. Das Auto mit dem Stern wächst auf 4,58 Meter Länge und legt in der Breite um vier Zentimeter zu. Seine Front zitiert die S-Klasse, beim Heck lassen sich Ähnlichkeiten zum neuen CL ausmachen. Die auch im Interieur spürbar aufgewertete C-Klasse gibt es mit dem Pre-Safe-Sicherheitssystem und mit situationsbedingt ausleuchtenden Lampen. Adaptive Dämpfer und Allradantrieb sind Extras. Erstmals gezeigt wird die Limousine auf dem Genfer Salon im März, das T-Modell auf der IAA. Dort steht auch die stärkste C-Klasse aller Zeiten: der C 63 AMG mit 450 PS starkem V8. Bei den Kompakten will der überarbeitete Opel Astra gegen VW Golf (Neuauflage 2008) und Ford Focus punkten. Erstmals wird das Auto auf der Bologna Motorshow im Dezember gezeigt, im Februar geht es zu den Kunden. Designmodifikationen an Front, Heck und Interieur sollen ihn attraktiver machen. Neu ins Programm kommen vier kräftige, aber sparsame Motoren: ein 1,6-Liter mit 115 PS, ein 180 PS starker 1,6-Liter-Turbo (ersetzt den 2.0 Turbo) sowie zwei 1,7-Liter-CDTi mit 110 und 125 PS als Ersatz für die 1,9-Liter-Diesel.

Coupés & Cabriolets

Freunde italienischer Sportwagen haben doppelt Grund zur Freude: Nach dem im Februar kommenden Spider debütiert zum Jahresende der Alfa 8C Competizione, dem später auch eine offene Version folgen soll. Das wunderschöne, 1.400 Kilo leichte Coupé nutzt den kompletten Maserati-Antriebsstrang – mit einem auf 4,7 Liter vergrößerten V8 mit 450 PS und sequenziell zu schaltendem Sechsganggetriebe an der Hinterachse. Die Form des Kohlefaseraufbaus stammt von Alfa und zitiert den Tipo 33 Stradale von 1968. 500 Coupés sollen bei Karossier I.D.E.A. entstehen, zum Stückpreis von 150.000 Euro. Maserati bestückt den Quattroporte ab März mit einer Automatik und lanciert ein neues Coupé auf Viertürer-Basis. Gleich drei neue Zweitürer hat Audi 2007 im Programm: den R8, den TT Roadster und das A5 Coupé. Dieser 4,60 Meter lange 2+2-Sitzer soll die Lücke zwischen A4 und A6 schließen. Und er ist der wichtigste Technologieträger von Audi – weil er als erster eine Modular-Struktur mit variablen Technikbausteinen verwirklicht, die anschließend alle Modellreihen mit Längsmotoren vom A4 bis zum A8 nutzen werden. Sowohl im A5 als auch im A4 rückt der Motor weiter nach hinten, damit ist das Thema Kopflastigkeit vom Tisch. Neu ist weiterhin eine zukunftweisende Elektronikstruktur. Zurück zu den Supersportautos: Neben dem Bugatti Targa und dem in Serienform gezeigten Aston Martin Rapide wird Honda mit dem Nachfolger des NS-X für Aufsehen sorgen.

Kleinwagen

Kleine Autos sind im dichtbesiedelten Mitteleuropa überaus gefragt. Im fast schon biblischen Alter von 14 Jahren wird im Sommer der Renault Twingo ersetzt, eine Studie war bereits im September zu sehen. Das weiterhin zweitürige Auto mit großer Heckklappe wächst um 20 Zentimeter. Es soll ein vollwertiges Fahrzeug für junge Leute sein – die Ära der knuffigniedlichen Ausprägung ist also vorbei. Die Front des neuen Twingo ähnelt der des Clio. Wahlweise wird es das Auto in einer Sportversion mit ausgestellten Radläufen und Spoilern sowie in der hier gezeigten zivileren Ausführung geben. Die Motorenpalette wird größer - sie reicht bis zu einem 1,2-Liter-Turbo mit 100 PS und Sechsganggetriebe und beinhaltet erstmals auch einen Diesel. Knuffig bleibt dagegen die Formensprache des Fiat 500, einer Neuinterpretation des Kultklassikers. Der auf gleicher Plattform basierende Ford Ka kommt erst 2008. Ebenfalls mehr Pfiff und Schick soll der Agila haben, den Opel zusammen mit Suzuki auf Band legt - auf der IAA ist eine Studie zu sehen. Die neue kleine Modellreihe des VW-Konzerns läuft bereits im März mit dem Skoda Fabia zweiter Generation an – VW Polo und Seat Ibiza werden folgen. Und alle denken darüber nach, künftig auch in der kleinen Klasse mit Crossover-Modellen Kunden zu ködern.

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