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Ob mit oder ohne Dach: Automobile Spezialitäten machen das Salz in der Suppe aus. VW hat gleich zwei Pfeile im Köcher.

Die emotionale Nische gilt als ausgesprochen imagebildend. VW strebt mit Volldampf hinein - erstmals mit einem viertürigen, 4,78 Meterlangen Passat Coupé, das sich nicht nur optisch, sondern auch durch sein dreistufig justierbares, aktives Dämpfersystem von der Limousine unterscheidet. Im August knüpft dann der neue Scirocco an die Tradition der kleinen Coupés auf Golf-Basis an. Neben Frontantrieb und Ottomotoren sind später weitere Varianten mit Allradantrieb und dem Zweiliter-TDI geplant.

BMW 1er Coupé & Cabrio

Schließlich liefert sogar BMW das 1er Coupé und die zum Frühjahr folgende Cabrio-Variante mit Diesel-Triebwerken, außerdem natürlich die bekannten Benziner bis hin zum aufgeladenen Dreiliter-Sechszylinder im 135i (306 PS).

Anders als das 3er Cabrio mit versenkbarem Hardtop verfügt der kleinere Bruder über ein klassisches Stoffverdeck und trotzdem über brauchbaren Rücksitz- und Kofferraum. Dazu kommen der offene M3 (420 PS) sowie die Cabrio- und Coupéversionen des Alpina B3 (360 PS).

Audi A3, A5 und TTS

Auch Audi verstärkt die Frischluft-Fraktion mit Cabrio-Ablegern von A3 und A5, beide mit klassischer Kapuze und dem Motorenprogramm der geschlossenen Varianten, aber zumindest vorläufig ohne die S-Modelle. Ein solches gibt es dafür ab Juni in der TT-Reihe, wobei der TTS von einem leistungsgesteigerten Zweiliter-Turbo angetrieben wird, der 275 PS entwickelt. Von Haus aus kommen Coupé und Roadster mit Allradantrieb, strafferem Fahrwerk, eigenständiger Frontpartie und einem verfeinerten Interieur nach Art der S-Line.

Mercedes kontert mit Facelifts

Mercedes kontert mit Facelifts sowie modifizierten Triebwerken für den seit 2004 gebauten SLK und den größeren SL (seit 2001). Während der kleinere Roadster mit dezenten Optik- und Technikretuschen auskommt, wurde die Frontpartie beim Topmodell völlig geändert. Dazu gibt es neu gestaltete Rückleuchten, den 3,5-Liter- V6 als CGI (292 PS) sowie den bärenstarken 6,2-Liter-V8 (525 PS, 630 Nm) als Ersatz für den 5,5-Liter-Kompressormotor im bisherigen SL 55 AMG.

An schierer Wucht kann selbst der weiterentwickelte Porsche 911 Carrera nicht mithalten, dessen Sechszylinder-Boxermotor es künftig mit Direkteinspritzung auf etwa 350 und 380 PS (S) bringt. Neben zarter Exterieur-Kosmetik (neue Frontschürze mit LED-Lichtleiste und Tagfahrlicht, geliftetes Heck) steht außerdem optional ein ZF-Doppelkupplungsgetriebe statt der Fünfgang-Wandlerautomatik auf dem Programm.

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Bernd Stegemann

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