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Autokrise

Opel-Partner Gaz baut 14.000 Stellen ab

GAZ Logo Foto: GAZ 4 Bilder

Der künftige russische Opel-Partner Gaz will noch in diesem Jahr bis zu 14.000 Stellen in seinen Autowerken abbauen. Das teilte das Ministerium für Gesundheitswesen und Soziales am Donnerstag (17.9.) in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax mit.

17.09.2009

"Uns liegen solche Informationen aus dem Unternehmen vor", sagte eine Mitarbeiterin des Ministeriums. Ein Gaz-Sprecher wollte die Zahl nicht bestätigen. Zuvor hatte bereits Russlands größter Autobauer Avtovaz (Lada) mitgeteilt, 5.000 Mitarbeitern zu kündigen. Russlands größte Fluglinie Aeroflot gab am Donnerstag Pläne bekannt, sogar bis zu 6.000 Stellen zu streichen.

Das russische Außenministerium räumte am Donnerstag ein, dass der Opel-Deal "auch eine politische Dimension" habe. "In Zeiten des Wahlkampfs in Deutschland hat ein solches Geschäft nicht nur einen wirtschaftlichen Hintergrund", sagte Außenamtssprecher Andrej Nesterenko in Moskau.

In Gaz-Werken sollen Opel-Modelle gebaut werden
 
Die Gaz-Gruppe des Oligarchen Oleg Deripaska beschäftigt derzeit etwa 50.000 Mitarbeiter. Gaz gilt bei der Opel-Übernahme vom US-Unternehmen General Motors (GM) als Partner des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna und der russischen Sberbank. Gaz soll seine Werke für die Produktion bestimmter Opel-Modelle sowie sein weit verzweigtes Absatznetz zur Verfügung stellen.

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