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Automarkt schwächelt, Renault reagiert

Foto: Renault

Der französische Autobauer Renault reagiert mit Sparmaßnahmen auf die Schwäche des westeuropäischen Automarktes. Für Europa werde ein Einstellungs-Stopp verfügt, die Produktpalette solle gestrafft werden, teilte Renault am Donnerstag (24.7.) in Paris mit.

24.07.2008

Weniger wichtige neue Projekte würden gestoppt oder aufgeschoben. Mit der Nichtbesetzung freiwerdender Stellen läuft ein Einstellungsstopp letztlich auf einen Stellenabbau hinaus. Im Werk Sandouville solle es künftig nur noch eine Schicht geben. Weitere Anpassungen seien möglich, wenn sich die Lage verschlechtere.

Nach Medienberichten will Renault 5.000 Stellen einsparen. Gewerkschaftssprecher befürchten sogar die Streichung von bis zu 6.000 Stellen hauptsächlich in Europa.

Renault-Konzernchef Carlos Ghosn hatte bereits am Vortag in einem Zeitungsinterview von neuen Herausforderungen für die gesamte Autoindustrie angesichts einer weltweiten Abkühlung der Branchenkonjunktur gesprochen. Renault nannte zur Begründung für die neuen Maßnahmen auch steigende Rohstoffkosten, eine ungünstige Währungskursentwicklung durch den starken Euro und die Finanzmarktkrise.

Im ersten Halbjahr erzielte Renault noch einen Gewinnsprung von sieben Prozent auf knapp 1,47 Milliarden Euro. Der weltweite Absatz legte seit Jahresbeginn um 4,3 Prozent auf 1,325 Millionen Fahrzeuge zu. In Westeuropa (ohne Frankreich) sanken die Verkäufe in einem sich abschwächenden Markt allerdings um 4,6 Prozent auf knapp 499.000 Autos.


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